LAPL Dauer realistisch?

Forum - Umschulung & andere Lizenzen
  • Ich denke, ich werde mich nochmal mit der Flugschule in Verbindung setzen und sehen, ob wir eventuell einen realistischen Zeitplan ausarbeiten können. Ansonsten muss ich es eben nochmal für kurze Zeit aufs Eis legen oder ich probiere es nebenher, wobei ich nicht abschätzen kann, ob das, in meiner Situation, sinnvoll ist, bzw. ob ich das überhaupt auf die Reihe kriege.
    Ich verstehe nicht ganz, warum Du es in dieser Zeitspanne unbedingt fertig bekommen musst.
    Was ist denn in der Zeit nach Scheinerhalt? Hast Du da keine Zeit zum fliegen? Wenn nein, dann wuerde ich den Schein garnicht erst machen, gerade nach Scheinerhalt muss man viel fliegen, um alles zu verfestigen. Wenn ja, wo ist der Unterschied zu einem Flug mit Fluglehrer zur Ausbildung und einem Flug just for fun? Der Zeiteinsatz ist doch derselbe...


    Chris
  • Eigentlich ist es ganz einfach... mache einfach mal 10-15 Flugstunden in deinem Zeitfenster. Wenn es dich anfrisst wirst du die Kapazitäten für den Rest realisieren... egal wie!    Wenn nicht, ist es nicht dein Hobby!

    Viel planen muss man dazu auch nicht.
  • Volle Zustimmung für den Beitrag von ulrichx.

    Lass dich vom Fieber anstecken. Die Zeit wirst du dir dann irgendwo anders freimachen (z.B. Verzicht auf Schwiegermutterbesuche, o. ä.) ;)
  • Achtung: Zwischen diesen beiden Beiträgen liegen mehr als 3 Monate.
  • Hi, kleiner Nachtrag an alle, die ähnliches oder gleiches vorhaben:

    Es hat geklappt ! Nach knapp 2 Monaten (2 Monate und 2 Wochen) lag letzte Woche der Schein in der Post ! 

    Die Tatsache, dass es den kompletten August und September fast ausschließlich 20-30 C°  + Sonnenschein gab, hat dieses Unterfangen sehr erleichtert, denn ohne dieses extrem "zuverlässige/glückliche" Wetter wäre es in der Tat knapp geworden. Daher sind vermutlich die Sommermonate am besten dafür geeignet.

    Außerdem muss man wirklich extrem flexibel mit den Zeiten sein. Ich hatte, wie gesagt, das Glück, 2 Monate 24/7 abrufbar zu sein, was es mir auch ermöglicht hat, mal um 8 Uhr morgens oder 18 abends in den Flieger zu steigen, wenn sonst nichts mehr frei war. Von eventuellen Ausfällen bei den Fluglehrern oder kurzfristigen Wartungsarbeiten ganz zu schweigen. 

    Und man darf auch nicht vergessen, dass die Mühlen des Staates (sehr) langsam arbeiten und man dort regelmäßig nachfragen muss, ob überhaupt etwas passiert. Ohne eine Grundsatzdiskussion über die Sinnhaftigkeit einer staatlichen, zentralen Prüfungsstelle lostreten zu wollen, wäre es m.E. nach besser, Durchführung und Planung, ähnlich wie bei den Akkreditierungsgesellschaften für Studiengänge, an private Anbieter zu vergeben. Aber das nur am Rande. 

    Fazit für alle, die ähnliches vorhaben: 

    - "24/7" flexibel sein.

    - Wenn möglich , den größten Teil der Schulung in den Sommermonaten absolvieren.

    - Zeit für Formulare, bzw. deren Bearbeitung einplanen.

    - Spaß haben, nicht auf Teufel komm raus probieren, Fliegen lernen zu MÜSSEN .

    Danke nochmal für eure Tipps von vor 3 Monaten !

  • Herzlichen Glückwunsch!

  • Glückwunsch!

    Hoffe bei mir ist es auch bald soweit. Prüfungsvorbereitungsflug ist abgeschlossen. Wurde zugelassen. Seit heute angemeldet für die Prüfung mal sehen wie lange ich warten muss. Rechne mit 4 Woche ca.

    Dir alles Gute und immer genug Strömung an den Tragflächen :)

    MfG Sam

  • nyman schrieb:

    Die Tatsache, dass es den kompletten August und September fast ausschließlich 20-30 C°  + Sonnenschein gab, hat dieses Unterfangen sehr erleichtert, denn ohne dieses extrem "zuverlässige/glückliche" Wetter wäre es in der Tat knapp geworden. Daher sind vermutlich die Sommermonate am besten dafür geeignet.

    Moin,

    aber ob das das glückliche Wetter wirklich so gut ist, um es auch zu lernen? In meinen Augen ist ein gehöriger Teil der Ausbildung auch das Fliegen bei grenzwertigem Wetter, eben um die Grenzen zu erkennen.

  • Respekt! Hätte nicht gedacht, dass du das schaffst. Nicht weil ich es dir nicht zutraue, sondern wegen Behördenlaufzeiten:

    Habe mit der Ausbildung im April 2014 angefangen und habe z.B. alleine auf meine ZüP drei Monate gewartet, in denen ich nicht hätte alleine fliegen dürfen. Sie kam dann irgendwann im Herbst 2014 an.

    Ende Juli 2015 wurde ich zur Prüfung angemeldet. Mitte Oktober habe ich einen Prüfer zugeteilt bekommen. Dann gab es folgende Probleme:

    - Prüfer hat nur am WE zeit, aber auch nicht immer

    - Wetter ist im Herbst oft schlecht

    - Flugzeug ist seit Anfang November bis Weihnachten in der Werkstatt

    Ergo: Ich werde meine Prüfung also voraussichtlich erst Anfang 2016 ablegen dürfen. Ausbildungsdauer wären dann ca. 2 Jahre, die hauptsächlich am Wochenende stattgefunden hat. Von den 2 Jahren wären dann ein großer Teil aus reiner Warterei bestanden.

  • Moin,

    Nyman, Respekt, da hast Du Dich aber richtig ins Zeug gelegt, meine Glückwunsch.

    @CBK:

    Wenn ich solch einen Blödsinn wie von Dir lese, drehen sich mir die Schamhaare zum Zopf, Er besteht die Prüfung und freut sich wie Bolle und da kommst Du und anstatt Ihm zu gratulieren bist Du der Meinung Er hätte doch mal lieber bei schlechtem/grenzwertigem Wetter lernen sollen.


    Gruß, Schönwetterflieger Stefan

  • Postbote schrieb:
    drehen sich mir die Schamhaare zum Zopf
    Lol... Der Spruch ist genial :)
    cbk schrieb:
    In meinen Augen ist ein gehöriger Teil der Ausbildung auch das Fliegen bei grenzwertigem Wetter, eben um die Grenzen zu erkennen.
    Ich sehe das ähnlich wie der @Postbote. Im AHB der Verbände steht null Komma nichts von grenzwertigem Wetter. Wieso sollte es da auch stehen? Der Gesetzgeber wird die Piloten sicherlich nicht absichtlich in gefährliche Situationen bringen. Ich bringe meinen Schülern bei, bei grenzwertigem Wetter selbstverständlich nicht (!) zu fliegen. Warum auch? Es ist ein Hobby. Wir müssen nicht um genau 10:48 Uhr von A nach B kommen. Wir können, aber müssen gar nichts. Wenn es heute nicht geht, dann vielleicht morgen. Wayne. Da kräht kein Hahn nach. Wer das nicht begreift, Wetterlagen nicht richtig interpretieren kann oder gar eigene Grenzen durch diverse Wetterlagen austesten möchte, der hat in der Hobbyfliegerei meiner Meinung nach nichts zu suchen.

    Ein guter Pilot ist nicht jener, der seine Grenzen bei grenzwertigen Verhältnissen auf die Probe stellt, sondern viel mehr der, der am Boden die Entscheidung trifft aus Sicherheitsgründen gar nicht erst zu fliegen.

    PS.: Ich halte Seitenwindschulungen im Bereich der Betriebsgrenzen z.B. für sehr sinnvoll. Dafür muss das Wetter aber nicht grenzwertig sein.

    PPS.: Ich bin mittlerweile schon ein paar Mal in Situationen gekommen, die grenzwertig waren. Ich sage Dir @cbk, das willst Du freiwillig garantiert nicht haben. Da geht Dir der Arsch auf Grundeis. Und das ist noch das einzig positive Gefühl an einer solchen Erfahrung.

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