edhs schrieb:Wäre es denn aber nicht gerade bei den FIS-Frequenzen sinnvoll eine "TMZ" einzurichten, um das ewige An- und Abmelden loszuwerden und so die Frequenz freizuhalten?
bei längeren Flügen sich immer bei der FIS melden, oder zumindest immer die Freqenz abhören
Also wenn ich daheim starte und den Transponder auf 7742 stelle, weiß die FIS, daß ich auf ihrer Frequenz mithöre. Oder an der Nordseeküste halt 7740 und die entsprechende Frequenz der dortigen FIS-Sendeanlage.
servus
ich denke dann wäre die Verwirrung perfekt, und was machste wenn du keinen Transponder hast ?
Stell dir dann mal die Icao Karte vor da weisste dann überhaupt nicht mehr wo du hingucken sollst.
Gruss
Heiko
monstertyp schrieb:Die Echos (und größer) dürfen ohne Transponder eh nicht mehr starten, von daher sind es eigentlich nur noch wenige Mickys, die wirklich keinen Transponder an Bord haben.
ich denke dann wäre die Verwirrung perfekt, und was machste wenn du keinen Transponder hast ?
Ob die Verwirrung dann noch zunehmen würde, wage ich zu bezweifeln, zumal dann im Gegenzug sehr viele TMZs wegfallen würden, nämlich all jene, bei denen man heute schon beim Durchflug auf der FIS-Frequenz bleiben darf.
An der Nordseeküste erlebe ich es halt regelmäßig, daß auch an Werktagen die FIS-Frequenzen total überlastet sind und keine Verkehrshinweise mehr gegeben werden können. Außer An- und Abmeldungen hört man da kaum noch etwas auf der Frequenz.
hallo
wo haste das mit der Transponderpflicht für Echo Maschinen gelesen
soweit ich das in Erinnerung habe muss der Transponder eingeschaltet sein wenn man denn einen hat.
Sollte ich da falsch liegen danke für die Info.Ich rede jetzt nur von Echo oder grösser
Bzgl. Transponder sind E und M gleich.
monstertyp schrieb:So interpretiere ich zumindest die SERA 13001:
wo haste das mit der Transponderpflicht für Echo Maschinen gelesen
"Außer für Flüge in Lufträumen, für die von der zuständigen Behörde der Betrieb von Transpondern vorgeschrieben ist, sind Luftfahrzeuge ohne ausreichende elektrische Stromversorgung von der Anforderung zum durchgängigen Betrieb des Transponders ausgenommen."
Quelle: https://www.daec-berlin.de/daec-berlin-blog/files/2017/VO%202016-1185.pdf
Und dann einfach mal nach SERA 13001 suchen, unter 13001c steht es.
Das heißt für mich im Umkehrschluß, daß alles, was über eine ausreichende Stromversorgung verfügt, durchgängig einen Transponder betreiben und entsprechend einen an Bord haben muß. Bei einigen Mickys mag das mit der Stromversorgung problematisch werden, aber Echo-Klasse und größer sollte doch wohl genug Strom haben.
Und haben nicht wohl alle Segelflieger auch 8.33 Funkgeräte, GPS, E-Varios, MP3,
Sitzheizung, Kaffeemaschine und Kühlbox dabei ... ? ? ? Sind die da dann trotzdem wirklich ausgenommen ?
ECHO hat keine Transponder Pflicht
Deine SERA Verordnung bezieht sich darauf,
Wenn einer eingebaut ist ->
Transponder an wenn einer drin ist(und funzt).
Segler brauchen nur einen wenn sie in entsprechenden Lufträumen operieren möchten z.b. C D TMZ(RMZ nicht!)
Gruss
@cbk
Da hast du den Anfang einfach ignoriert:
a) Verfügt das Luftfahrzeug über einen betriebsfähigen SSR-Transponder, hat der Pilot den Transponder während des Fluges durchgängig zu betreiben, unabhängig davon, ob sich das Luftfahrzeug innerhalb oder außerhalb eines Luftraums befindet, in dem Sekundärrundsichtradar (SSR) für Zwecke des Flugverkehrsdienstes verwendet wird.
@bkühn: Also für mich steht der Absatz c gleichberechtigt zu a und nicht untergeordnet.
Oder gibt es Luftfahrzeuge, die einen Transponder eingebaut haben ohne eine ausreichende Stromversorgung? Das wäre doch total unlogisch. Folglich gilt c für alle Luftfahrzeuge, die eine ausreichende Stromversorgung haben. Sie haben einen Trnasponder an Bord zu haben, auch wenn sie nicht in die transponderpflichtigen Lufträume einfliegen.
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