Schön wär′s. Lt. Herrn Lauter vom RP Tübingen gilt das ganze halt nur für Flugzeiten, die unter EASA anerkannten Bedingungen stattfinden, und damit wären UL explizit raus.Ich habe es schon fast befürchtet. Wie lautete das damalige Motto der EASA doch gleich? Ach ja, genau: "Alles soll einfacher werden...".
Aber wer hat schon ein Interesse daran, das vor Gericht zu erstreiten.Ich hätte daran großes Interesse, denke aber, dass das ein Punkt ist, an welchem die Verbände vielleicht mal eingreifen bzw. anfangen sollten. Ohne mit der Wimper zu zucken, setzt man einen LAPL-Inhaber, der ggf. ausschließlich Erfahrung auf einer 172 hat, nach nur einer Stunde Einweisung (rein rechtlich gesehen) in eine FK12 Comet und erwartet, dass er diese sauber auf die Piste setzt. Ein SPL-Inhaber kann rückwärts gesehen jedoch gar nichts und steigt von seiner FK12 Comet vermutlich in die 172 und fragt: "Hää, wieso hat′n die ′n Lenkrad? Fliegt die nicht?"...
Muss hier was vom RP abgesegnet werden? Die können doch am wenigstens meine fliegerische Leistung beurteilen..Das ist doch das Problem. Laut RP hast Du keine fliegerische Leistung bzw. Vorerfahrung, weil Du aus deren Sicht nie als PIC unterwegs warst*. Zwar als UL Pilot, der ebenfalls verantwortlicher Luftfahrzeugführer ist, aber das zählt halt nicht.
Jo, das Thema hat sich dann erstmal erledigt. Das Geld verfliege ich lieber auf C42 und Eurostar.Um wieder auf die Einstiegsfrage zu kommen.
Die kommerziellen Echoschulen haben gute Lobbyarbeit geleistet.Heißt im Umkehrschluss für UL-Flugschulen und unsere Verbände ... :-)
Sobald das ganze vernünftig geregelt ist, kann man wieder dazu übergehen zu sagen, im Zweifel erstmal günstig mit einem UL einzusteigen und dann ggfs von da aus den LAPL oder PPL zu erwerbenJa, "sobald". Aktuell heißt es als Neulizenzer den günstigst verfügbaren LAPL zu machen. Ich sehe den LAPL in der aktuellen Form als "Stänkerschein" gegen den SPL :-)
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