Vorwärmgeräte für Motoren

Forum - Technik & Flugzeuge

  • Hallo Tom,

    vielen Dank noch einmal für den Bauplan! Funktioniert super. 30 Minuten  bei -5 grad Hallentemperatur und das gute Stück ist lauwarm. Top!

    Gruss Thomas 



  • Danke für das tolle Feedback! Das freut mich!

    Wir sollten mal ein Vorwärmer-Treffen ins Auge fassen :)

    PS: Wir setzen mittlerweile unser "Wärmfläschle"/ Vorwärmer auch bei allen Vereinsfliegern ein. Selbst bei -12° C ist damit ein Anlassen beim ERSTEN Versuch ohne Schütteln oder Zurückschlagen  (Freilauf!!) möglich geworden.

  • Sehr gerne! Aber nur bei -12 Grad! ;o)

  • Vor paar Tagen das erlebt: Bei glaub +5 Grad den Flieger nach 3 Monaten im saukalten Hangar (Schweiz...) rausgeholt, um die Flugsaison zu eroeffnen. Akku wurde in der Zeit einfach im Flieger gelassen und auch nicht nachgeladen.

    Dann Vorflugcheck, ab ins Cockpit, Choke ein, Anlasser ein und nach 3-4 Umdrehungen lief der Motor. Einfach so. Ohne Rueckschlagen, ohne Vorwaermen, ohne irgendwas. :)


    Chris

  • Hallo Chris,

    kann ich nur bestätigen - ist bei mir (tock, tock, tock) seit über 10 Jahren so!

    Ganz wichtig hierbei:

    Ein nach einem Flug geladener Bleiakku, der ist frostsicher und dem machen 3 Monate
    "Überwintern" überhaupt nichts aus. Und er wird danach den Motor problemlos starten.
     
    Ich habe noch nie einen "Akkunachlader" an meinem Flieger gehabt.
    (allerdings schon 2 x einen Akku gekillt, weil ich Depp die Funke angelassen hatte :-/ )

    Wichtig dabei ist aber (hatte es schomal geschieben): Der Akku muss _vollständig_
    von allen Verbrauchern getrennt sein.

    Keine Funkgeräte im Soft-Off-Standby, keine EFISe mit Erhaltungsstrom und auch keine
    ollen 12Volt Borduhren, die permanent am Akku-Strom suckeln. Das alles zermürbt
    den Bleisammler.

    100%ige galvanische Trennung während der Standzeit und der Anlasser wird auch
    nach 3 Monaten Winterfrost problemlos durchdrehen.
     

    BlueSky9



  • Chris_EDNC schrieb:

    Vor paar Tagen das erlebt: Bei glaub +5 Grad den Flieger nach 3 Monaten im saukalten Hangar (Schweiz...) rausgeholt, um die Flugsaison zu eroeffnen. Akku wurde in der Zeit einfach im Flieger gelassen und auch nicht nachgeladen.

    Dann Vorflugcheck, ab ins Cockpit, Choke ein, Anlasser ein und nach 3-4 Umdrehungen lief der Motor. Einfach so. Ohne Rueckschlagen, ohne Vorwaermen, ohne irgendwas. :)

    Das das so geht ist ja wohl selbstverständlich. Meine 100 RS ist auch bei -20 Grad angesprungen.

    Ob das aber auf diese Art sein muß, ist eine andere Frage.

    Thomas

  • BlueSky9 schrieb:
    Ein nach einem Flug geladener Bleiakku, der ist frostsicher und dem machen 3 Monate
    "Überwintern" überhaupt nichts aus. Und er wird danach den Motor problemlos starten.
    Das stimmt, zumindestens bei einem relativ neuen Akku. Trotzdem entlädt der sich selbst auch mit ca 5-10-% pro Monat. Kann also bei einem "leicht ergrauten" schnell eng werden.

    Infos zu diesem Thema:

    http://www.elektronikinfo.de/strom/bleiakkus.htm

  • Hallo Tarutino,

    >
    > Trotzdem entlädt der sich selbst auch mit ca 5-10-% pro Monat.
    >

    Das gilt nur für "Raumtemperatur" (20°C).

    Die chemische Reaktivität der Elemente im Akku geht aber
    mit abnehmender Temperatur _deutlich_ zurück.

    D.h. bei tiefen Wintertemperaturen ist die Selbstentladung der Akkus
    (wen sie sonst keine Defekte aufweisen) sehr gering und 3 Monate
    sind überhaupt kein Thema.


    Der Motor selbst springt i.A. besser an, wenn er - bzw. seine Ansaugtrakte
    vorgewärmt sind, da das Gemisch weniger kondensiert und besser "passt".
     
    Ansonsten sollte es aber zumindest einem guten Mehrbereichsöl
    und einer stählernen Zylinderlaufbuchse schnurz egal sein, ob sie
    jetzt gerade 270 Kelvin oder 280 Kelvin warm sind  ;-))

    Ich (nur aus persönlicher Erfahrung heraus) würde sagen:

    0°C bis -5°C keine Panik - da muss der Motor mit Choke anspringen.

    Unter -5°C Richtung -10°C, da könnte die Gemischanreicherung mglw.
    nicht mehr ganz ausreichen um gut zu Starten. Vorwärmen der Ansaugtrakte
    kann dann helfen.

    Den ganzen Motorblock durchzuheizen um "Beschädigungen durch schlechten
    Schmierfilm wegen zu kalten Öles" zu verhindern, halte ich bei den
    Mehrbereichs-Öl-befüllten 912er für Nonsense (nur meine bescheidene Meinung)

    Gut für′s "Gewissen" aber ist Vorheizen auf jeden Fall  ;-))

    BlueSky9

  • Hallo BlueSky,

    sind wir uns doch einig ;o)

    Nötig ist es in D meist nicht, wenn die Technik in optimalem Zustand ist. Technische Details über Batterietechnologie könnte man sicher episch breittreten. Hilft aber auch nicht wirklich. Ein kalter Vergasermotor, der bei -10 grad anspringen muss, der tut das meist, aber richtig wohl fühlt der sich die ersten Minuten mechanisch nicht, sagt jedenfalls mein Handwerksmeister- Herz.

    Kennst Du doch von den 2 Ventiler BMWs, oder?

    Meine R100RS hat jetzt 120000 auf der Uhr und diese hat sie zügig hinter sich gebracht und auch bei Minustemperaturen. Aber dabei hat sie mir immer leid getan.....

    Vorgewärmt fühlt es sich für den Einen oder Anderen (auch mich) einfach besser an, da 912 vom ersten Takt an "geschmeidig" läuft. Und da ich beim Fliegen selten auf der Flucht bin, gönn ich das dem kleinen Boxer....

    Thomas

  • Hallo Thomas,

    >
    > sind wir uns doch einig ;o)
    >

    100% Zustimmung!!   :-)))

    BlueSky9

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