LeCiel Kennt sich jemand von Euch mit der rechtlichen Seite bei mobilen Tankanlagen aus?Kennt sich jemand von Euch mit der rechtlichen Seite bei mobilen Tankanlagen aus?Ich bin kein ADR Fachmann, habe mich aber ein wenig schlau gemacht.
Einzige Ausnahme im etwas größeren Bereich: CONTY 450. Das Teil gilt als Verpackung und ist frei von Überprüfungen hat aber z. B. keinen Ablass für Kondenswasser oder eine Reinigungsöffnung.Nochmal: Das koennte man doch einfach nachruesten, oder nicht?
Hallo Thomas,
vielen Dank für die ausgesprochen informative Antwort! Irgendwie nicht überraschend, dass auch der Sprit-Transport aufwändig reguliert ist.
LG
LeCiel
Chris_EDNC Das koennte man doch einfach nachruesten, oder nicht?Klar könnte man ein Loch bohren und eine Stutzen anschweißen. Das gute Stück ist aber feuerverzinkt (Atemschutz notwendig) und danach nicht wirklich rostfrei versiegelbar. Wir wollen das Teil schließlich (ok, wie oben ausgeführt nicht ganz regelkonform :-)) draußen abstellen.
Klar könnte man ein Loch bohren und eine Stutzen anschweißen. Das gute Stück ist aber feuerverzinkt (Atemschutz notwendig) und danach nicht wirklich rostfrei versiegelbar.Im Freien schweissen und bisschen aufpassen, dass man die Gase nicht volley einatmet (Gefahr von "Schweissfieber"). Anschliessend gut grundieren, lackieren... Sollte nachhaltig funktionieren. Ist halt nur so eine Idee, bevor man Unsummen fuer was anderes ausgibt.
https://www.vebeg.de/web/de/verkauf/browse.htm?DO_SUCHE=1&SUCH_KAT=TkVVRVNURQ%3D%3D&SUCH_ZEIT=2&SHOW_AUS=1444270&SHOW_LOS=10&nolistlink=1Leider ist Anlage für Diesel ausgelegt, aber eine sehr coole Idee! Ich werde mal die Insolvenz- und sonstigen Versteigerungsportale durchhecheln.
Das Drainventil ist eigentlich überflüssig. Denn wenn sich im Behälter schon unten Wasser sammelt, dann hat sich der heute übliche Alkoholhaltige Sprit bereits in seine Bestandteile zerlegt.
Der Alkohol hat die Eigenschaft, dass Wasser zu binden, da Alkohol hygroskopisch ist. Durch diese Eigenschaft, wird das Wasser in gebundener Form in der Regel problemlos durch den Motor geschleust.
Dies Prinzip bricht dann zusammen, wenn es zu einer Wasserübersättigung des Alkoholanteils führt. Dann kehrt der Sprit seine zerstörerischen Eigenschaften hervor. Aus diesem Grund ist zumindest E-10 im KFZ-Bereich deutlich unproblematischer, als das normale Bleifrei Zeug, welches lediglich 5 % Alkohol aufweist.
Von einer Betankung mittel ungetrockneter Druckluft würde ich abraten, da man so eine künstliche "Tankatmung" herbeiführt, denn man komprimiert nicht nur die Luft sondern zugleich auch den Luftfeuchteanteil, was wiederum zu einer Sättigung des Volumens und damit zum Ausscheiden eben dieser in den Tank führen kann.
Wir tanken daher entweder mit Gefälle oder mit einer ausgemusterten Pierburg- oder Bendix-Pumpe. Versuche mit elektrischen ESP`s haben wir eingestellt, da diese durch Ihre hohen Drücke von über 4 bar sehr heikel geworden sind. Die Fördermenge war jedoch recht kernig.
Angedacht hatten wir hier eine andere Idee. Und zwar den eigenen PKW als "Tankwagen" umzurüsten. Es würde dann ein Abgriff an der Tankvorförderpumpe erfolgen. Ein T-Stück plus Benzinhahn, sowie ein Tastschalter, der die Pumpe mit Strom versorgt genügen vollkommen. Der Förderschlauch würde mit einer Kupplung aus dem Außenborder-Zubehör angeschlossen. Die Reinigung des Sprits würde ein Feinfilter übernehmen. Durch den hohen Kraftstoffdurchsatz wäre das Wasserproblem komplett gelöst. Mittlerweile sind wir jedoch alle auf Diesel umgestiegen, so dass dieser Gedanke nicht mehr weiter verfolgt worden ist.
Bis auf die Kleinigkeit, dass die ABE des Wagens von so einem Umbau berührt wird (nur welcher TÜVler sieht dort nach?), dürfte es keine Probleme mit so einem System geben.
Gruß
Edgar
Und zwar den eigenen PKW als "Tankwagen" umzurüsten.LOL, coole Idee. :)
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