Gewichtsprobleme bei UL

Forum - Technik & Flugzeuge
  • urbansoldier schrieb:

    und noch was.... jeder von uns der seinen ul schein machte und 85 bis 90 kg wog und mit einem flugleher unterwegs war der im gleichen rahmen liegt .... hat der seinen schein eigentlich illegal erworben??

    wir sollten aufhören und mehr fliegen...




    wenn alles beim Alten bleibt, sollte ich vielleicht mit meinen 53kg den Fluglehrer machen.... da eröffnen sich doch ungeahnte Möglichkeiten für "Leichtgewichte" ;-))

    Grüße aus dem verregneten Bayern

  • wenn alles beim Alten bleibt, sollte ich vielleicht mit meinen 53kg den Fluglehrer machen.... da eröffnen sich doch ungeahnte Möglichkeiten für "Leichtgewichte" ;-))

    Grüße aus dem verregneten Bayern


    ..wow, was bin ich doch ein fettsack :-)

    (zurück vom platz und doch net geflogen - sch... winterschmuddelwetter)

  • roadrunner177 schrieb:
    [...] sollte ich vielleicht mit meinen 53kg den Fluglehrer machen.... da eröffnen sich doch ungeahnte Möglichkeiten für "Leichtgewichte" ;-))

    Ja, das wäre eine sehr gute Idee. Das meine ich völlig ohne Ironie.  Wir haben viel zu wenig ultraleichte FIs. (Meiner war so einer, mit dem man völlig legal 200km Überlandflug machen konnte.) Du hättest eine herausragende "Business Proposition". 
    Gruß
    ColaBear
    PS: Einer von uns war heute mit der Pio in der Luft. Nachdem es heute morgen noch heftig schneite, hatte ich damit gar nicht gerechnet. Freut mich aber. :)
    PS2: JiMa, mit den Spezifikationen der LSA hat die EASA eine Riesenchance für die europäische GA vergeigt - aber mit Karacho und so, dass dem Publikum gar nichts anderes übrig blieb, als pöbelnd das Konzert zu verlassen. Wartung nach CAMO, PPL inklusive ZÜP, im Wesentlichen der gleiche feuchte Bürokratentraum wie bei der E-Klasse. Es dürfte wohl einen Grund haben, dass Cessna dankend abgewunken hat. Immerhin, Motor und Prop müssen nicht zertifiziert sein. Toll.
  • ColaBear schrieb:  ....  JiMa, mit den Spezifikationen der LSA hat die EASA eine Riesenchance für die europäische GA vergeigt - aber mit Karacho und so, dass dem Publikum gar nichts anderes übrig blieb, als pöbelnd das Konzert zu verlassen. Wartung nach CAMO, PPL inklusive ZÜP .....
    Na Ja, ColaBear. Vielleicht verstehst Du jetzt etwas besser, warum es ein paar Leute gibt, die da nicht unbedingt "hineinrutschen" wollen. Und für die das Beibehalten des Bestehenden nicht zwangsläufig ein "Rückschritt" ist.

    Aber trotz allem: Der EASA jetzt auch noch die ZÜP zu unterstellen, ist nicht ganz fair. Das ist eine rein deutsche Erfindung, die es in dieser Form sonst nirgends gibt*. Geht übrigens ins gleiche "Kapitel" wie die Flugleiterpflicht.

    Gruss Dick

    * vgl. hier: Abschnitt "Hoffnung durch EASA-FCL bei den neuen Lizenzen?"
  • Carlson schrieb:
    2. Die EASA wird selbstverständlich auch die ULs irgendwann "kriegen".

    Aaaahja, sehr interessant. Sag ich schon seit Herbst 2009.
    Dann wäre aber Schluss mit Lustig, sprich mit der Tolerierung des momentanen Zustands. Auch würde sich mit einem Schlag das Zulassungswesen drastisch verändern, vor allem was die Stück- aber auch Nachprüfung betrifft.
    Was dann geschieht, darf sich jeder selbst ausmalen.


    Dabei könnte alles so einfach sein. Der Annex II hätte doch die Lösung schon parat:


    "b) speziell für Forschungszwecke, Versuchszwecke oder wissenschaftliche Zwecke ausgelegte oder veränderte Luftfahrzeuge, die wahrscheinlich in sehr begrenzten Stückzahlen produziert werden;"


    Was es bräuchte, wäre der längst überfällige Wille der Administration, ihre jahrelange Ignoranz und komplette Inkompetenz endlich, abschließend und nachhaltig zu korrigieren, indem den bisher zugelassenen LFZen der Weg in diese Nische der nationalen Verwaltung geöffnet würde und gleichzeitig die Fortsetzung von Herstellung und Vertrieb dieser Dickschiffe zu untersagen, weil es ja eben nicht gelingt oder man nicht Willens ist, die Änderung des Annex II e entsprechend voranzutreiben.


    Was es dann noch bräuchte, wären entsprechende Auflastungen, die ich aber als verdammte Bringschuld der Hersteller ansehe, die die Käufer dieser Maschinen jahrelang, ich sag mal vorsichtig "im Unklaren" gelassen haben.


    Wenn ein Räusperer von Jo Konrad schon reicht, um schwerfällige EU-Gesetzgebung zu ändern, sollte das wohl auch kein Problem sein, oder??


    Michael

  • Übrigens habe ich bei der aktuellen Forumsumfrage mit "Ja" gestimmt.


    Michael

  • Dick M. schrieb:
    [...] Der EASA jetzt auch noch die ZÜP zu unterstellen, ist nicht ganz fair. [...]
    Moin,
    zwar hat die EASA die deutsche ZÜP nicht zu verantworten, sie hat aber auch nichts dazu beigetragen, bei der Einführung der europäischen LSA-Klasse den deutschen Leichtfliegern dieses Bürokratiemonster zu ersparen. Jedenfalls kann ich nichts Derartiges erkennen.
    Gruß
    ColaBear

    PS: Meine Stimme lautet ebenfalls ja. Ich habe im Laufe dieses Threads erkannt, dass wir hierzulande viel zu gewinnen und praktisch nichts zu verlieren haben. Es ist eine egozentrische Position, zugegeben. Aber die Gegenposition ist es nicht minder. Je suis désolé, mes amis.
  • Gratuliere FD zum 2.000 Beitrag.
    In dem hat er auch was richtig Gutes gesagt: Bin für Anhebung. Ausser Colabear noch einer, der einen Sinneswandel vollzogen hat. ;-)
    Vor 5 Jahren haben wir das schon mal versucht, was JiMa gerade angeleiert hat.
    Damals scheiterte das an ....
    ...der Ängstlichkeit von Wortführern, die z.T. auch selbst betroffen waren, an dem voraus gesagten möglichen Versicherungsproblemen, Groundigbefürchtungen, der Meinungsmache in den Foren und vor allem, an der Uneinigkeit der UL-Piloten.
    Die Akteure waren Nestbeschutzer, Totengräber der UL-Szene und was nicht noch alles so geschrieben wurde.

    So wünschenswert die Gewichtserhöhung auch sein mag, angesichts der hier teilweise abgegebenen Kommentare sehe ich eine große Ahnungslosigkeit und Unbedarftheit gegenüber technischen und physikalischen Aspekten. Ganz abgesehen von der bürokratischen Problematik.

    Dazu glaube ich, dass auch kaum die Alt-Zulassungen von einer Erhöhung des MTOW profitieren würden. Diese Erhöhung - wenn sie überhaupt käme - braucht ganz präziese formulierte Bedingungen für jede einzelne Maschine, um erreicht werden zu können. (Wieviele glauben immer noch an diesen Blödsinn, dass in "anderen Ländern" die gleiche Bauausführung mit 600 Kg MTOW fliegt, "...die Maschinen sind also stabil genug...")
    Und wenn die alten fetten Enten nicht eingeschlossen werden, wozu dann das Ganze? Die neuen Maschinen sind heute mit Mindestausrüstung etwa innerhalb der Bauvorschrift, der Pilot hat die Freiheit, gegen Zuladungsbeschränkung zusätzliche Ausrüstung mitzuführen. Was bringt es also? 5 % Gewichtsüberhang werden eh toleriert, wie man hört.
  • DAL4 schrieb:
    So
    wünschenswert die Gewichtserhöhung auch sein mag, angesichts der hier
    teilweise abgegebenen Kommentare sehe ich eine große Ahnungslosigkeit
    und Unbedarftheit gegenüber technischen und physikalischen Aspekten.

    Hallo,

    das ist m.E. der entscheidende Punkt. Wenn man weiß, welchen Aufwand für viele der fliegenden ULs die Auflastung auf 472,5kg gemacht hat, glaubt man nicht an eine einfache Auflastung auf 560. Einige der verbreiteten Geräte haben immer noch nur 450kg MTOW. Zum Beispiel auch das fliegende Zweimannzelt (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Best_Off_Skyranger) in der Swift-Ausführung.
    Ob die 65km/h dann noch einzuhalten sind? Ob die Beschläge dann noch die -2/4g hergeben?
    Aber für die Technik interessiert sich der landläufige UL-Pilot wahrscheinlich nur am Rande.

    Aber auch das hetten wir in der Vergangenheit schon 43mal.

    Ulf
  • @ColaBear: Du solltest Dir aber mal folgendes überlegen, Norbert: Ihr begebt Euch also dann völlig freiwillig in die Abhängigkeit der EASA mit allem was danach an für Jahrzehnte Unverrückbarem dranhängt. Sind wir nämlich einmal da drin lâsst sich nur noch sehr, sehr schwer etwas ändern, ich denke darüber können wir einig sein. Du sagst Ihr habt nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen. Natürlich habt Ihr enorm viel zu verlieren. Nämlich jede Aussicht in den Genuss auch nur des Bruchteils unserer Freiheiten kommen zu können. 
    Wenn Eure Verbände, Lobbyisten die man ja bekanntlich kaufen kann, und Lokalpolitiker nämlich wollten wäre es ein sinnvollerer Kampf zu versuchen Euch in der Ul-Klasse von dem ganzen vorhandenen Mist zu befreien und nicht das auch noch durch unfähige EU-Technokraten in Marmor meisseln zu lassen. Denn bis jetzt müsst Ihr dafür "nur" auf deutscher Ebene kämpfen. Bis jetzt. Dass es anscheinend mit relativ wenig Aufwand möglich sein kann zeigt die Tragschraubergeschichte. 

    Es sei denn natürlich dass die Mehrheit der deutschen Piloten die schon tausendmal aufgezählten Dinge wie Flugleiterpflicht, Medical, JNP, Flugplatzzwang und -öffnungszeiten, usw für erhaltenswert und richtig hält. Dann kann ich natürlich nur noch still sein. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein irrst Du Dich/Ihr Euch vielleicht doch im Kampf??!

    Was die physikalische Seite und die Zulassungsbedingungen zur Auflastung vorhandener Maschinen anbelangt wurde ja schon von kompetenterer Seite alles gesagt. 

    Denk mal darüber nach.

    Gruss Stephan
Jetzt anmelden

Passwort vergessen

Umfrage Archiv

Plant ihr, einen Autopiloten in eurem UL zu installieren?

Nein
50.6 %
Ja
49.4 %
Stimmen: 178 | Diskussion
Anzeige: Roland Aircraft
Statistik Alle Mitglieder

Aktuell sind 30 Besucher online, davon 1 Mitglied und 29 Gäste.


Mitglieder online:
Heli 

Anzeige: EasyVFR