BlueSky9 schrieb:
...................
DM> technischer Fortschritt behindert wird ( weitere Auflastung) ,
*So naiv kann keiner sein!
Technischer Fortschritt wird nicht behindert.
Eine Auflastung alleine bringt keinen technischen Fortschritt,
sondern nur dicke, schwere Flieger die dann *wieder* die
MTOW Grenzen sprengen werden (Siehe US LSA!!)
Ein Flugzeug zu bauen, das mit einer echten Leermasse von
270kg gut in die UL-Klasse passt - das wäre ein Fortschritt.DM> Der technische Fortschritt war bereits da ! Die Alu, Composit und Kohlematerialien werden ja bereits seit Jahren verbaut !Die gleichen Flieger sind im Ausland mit höherem Gewicht zugelassen.
Nur die Vorschriften sind noch auf "fliegendem Gartenstuhl" Niveau.
_________________________________________________
DM> es dadurch auch
immer teurer wird.
*Nein - im Gegenteil!! Es wird immer teurer, weil der KUNDE immer
mehr teuren (edlen, schweren) Mist bei den Herstellern anfragt!!
DM>Stimmt nicht: Vergleiche eine C 42 in Grundausstattung vor 13 Jahren und heute. Die Leute bei Comco werden Dir sicher bestätigen wie schwer es ist heute allen Regularien gerecht zu werden. Das treibt die Kosten enorm._________________________________________________
> Es gibt nicht mehr UL Flugzeuge, sondern weniger.
*Zumindest die Zulassungszahlen sind aber noch deutlich im Plus..!?!
Und bei uns am Platz platzen die Hangars bald aus allen Nähten.DM> Dann informiere Dich doch erst mal bevor Du war schreibst (Zahlen 2012 im P24)
_______________________________________
DM> Vielleicht
wird ja Dein Flugplatz demnächst geschlossen, dann schreibe
> ich hier
lässig "das Problem habe ich nicht, meiner ist noch offen".*Was soll jetzt der Quatsch?
DM> Das soll Dir sagen das man vielleicht den Mund ( die Feder) hält wenn andere versuchen zu kämpfen und Ihnen nicht noch in den Rücken fällt.
DM> Das ist nicht der Pilotenspirit den ich überall mit Solidarität spüre.
Solidarität mit wem? Mit Leuten, denen an der Freiheit und der Einfachheit
der UL-KLasse gelegen ist - oder mit denen die alles an Auflagen und Kosten
akzeptieren würden - hauptsache schnell, schwer und teuer?!?!DM> Es wäre schön wenn Du mal in einer ruhigen Stunde überlegen würdest ob Dein Flieger Ego das Mass der Dinge ist. Es gibt auch noch andere Flieger mit anderen Bedürfnissen. Und vielleicht brauchst Du ja mal auch unsere Hilfe.
................................BlueSky9
Ist schon interessant wie viele Argumente so im Thread aufgeführt wurden.
Vielleicht mal ein Thema für eine Umfrage :
Wer möchte eine Auflastung der ULs auf 540KG oder 600 KG unter Beibehaltung der UL Regularien?
DAL4 schrieb: ..... Nb. Ein EASA-MA hat mir mal den Rat gegeben, die BRD zu verklagen...Schon gut. Da haben wir vermutlich einen gemeinsamen Bekannten! Und drum habe ich auch geschrieben, dass ich Euch nicht nur einen, sondern beide Daumen drücke ;-)
Frag mich aber nicht, wer das war. Da habe ich eine große Gedächtnislücke.
triple-delta schrieb:
Siehe hier
Na, sowas nennt man wohl Steilvorlage.
Ich befürchte, das LSGB wird hier nicht in Bresche springen?
Michael
PS: Was glaubt Ihr denn, wird im UB des Unfalls in der Wiener Neustadt stehen??
triple-delta schrieb:
Es sollen bisher 300T€ an Forderungen für den Piloten entstanden sein, weil die Versicherung nicht zahlen will.
Naja, das ist sicher so nicht haltbar.
Es gibt hier 1, 2 oder 3 Versicherungen, die greifen:
1. Die Halterhaftpflicht. Sie muss immer zahlen für Drittschäden, die der Flieger verursacht. Meistens sind das Flurschäden oder mal ein Landereiter oder eine Pistenbefeuerung.
2. Die Passagierhaftpflicht. Sie muss immer zahlen, wenn ein Passagier im Flieger zu Schaden kommt. Sie ist wie die Halterhaftpflicht eine Pflichtversicherung, wenn mit Beförderungsvertrag geflogen wird (spezielles Thema). In der Regel ist immer vom Vorliegen eines Beförderungsvertrages auszugehen. Deshalb ist die Versicherungsform CSL das einzig vernünftige.
3. Die Kasko. Sie muss nur zahlen, wenn der Pilot nicht auch Halter ist. Ist der Halter geflogen, wird die Kasko die Zahlung meist zurückhalten und erst prüfen wollen ob vielleicht grobe Fahrlässigkeit zum Unfall geführt hat oder ob Versäumnisse bei Wartung und Instandhaltung vorliegen.
Für alle 3 Versicherungen gilt aber, dass immer die Gefahr eines Regresses besteht.
Wenn sich die Aussagen der Zeitungsberichts im UB der BFU wiederfinden, ist ein vollumfängliches Regressverfahren der Versicherung im Haftpflichtbereich nicht unwahrscheinlich. Die Kasko stellt sich danach sowieso leistungsfrei.
triple-delta schrieb:
Die Gefahr ist also nicht mehr hypothetisch.
Das ist und war sie nie!
Michael
ranger22 schrieb: .... Die Gewichtsdiskussion in allen ihren Facetten ist so sinnvoll wie ein goldener Rettungsring bei einem Schiffsuntergang.!!!
Aktuell sind 34 Besucher online.