Mowa schrieb:Moin,
Danke Hob für den Link zur akaflieg. Da stehen die Antworten zum Teil drin. Leider nicht, warum die Aramidfasern so Stoßfest sind. Thx.
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ColaBear schrieb:Hallo ColaBear,Mowa schrieb:Moin,
Danke Hob für den Link zur akaflieg. Da stehen die Antworten zum Teil drin. Leider nicht, warum die Aramidfasern so Stoßfest sind. Thx.
[...]
Disclaimer vorweg: Ich habe keine Ahnung von Kunststoffen und lese hier eigentlich nur interessiert mit. Damit ich aber was lerne, habe ich mal eben in meine Büchersammlung reingestöbert. Bei Klein, "Leichtbau-Konstruktion", findet sich dazu der Hinweis, dass die Bruchdehnung von Aramidfasern mit 4% (Niedrigmodulfaser) deutlich höher liegt als die von Kohlestofffaser mit 1,7%.
Himmel, ich rede mich um Kopf und Kragen! Egal; wenns sich als Unsinn herausstellt, gibts für mich ja immer noch den "Bearbeiten"-Button. Also bitte nicht zitieren. :)
Gruß
ColaBear
Karl-Alfred_Roemer schrieb: Was bedeutet eigentlich dieses ominöse E-Modul?http://de.wikipedia.org/wiki/Elastizit%C3%A4tsmodul
Wie ist das eigentlich bei den modernen Faserwerkstoffen bei Beanspruchung auf Druck?
Nehmen wir an, wir hätten einen Doppel-T-Träger aus Kohlefaser und einen aus 8.8er Stahl. Abmessungen und Materialen wären exakt gleich stark. Rein intuitiv würde ich sagen, dass die Kohlefaser auf der Zugseite wesentlich mehr aushält, als der Stahl-Doppelträger auf der Zugseite, aber bei der Druckseite kann ich mir eher das Gegenteil vorstellen. Ist meine Vorstellung richtig? Kann man das irgendwie erklären?
Karl-Alfred_Roemer schrieb:
Danke
Spitfire, habe in dem Link einen Hinweis gefunden, dass das E-Modul eng
mit der Federkonstanten verwandt ist, (auf dem Link zur Federkonstanten
ebenfalls beschrieben nur aus der anderen Sicht) Damit ist mir diese
Sache schon mal klar.
Nun bleibt nur noch die Frage, wie es mit der
Druckbelastbarkeit von Faserverbundwerkstoffen aussieht im Vergleich zu
Metallen. Wenn dazu noch jemand etwas sagen könnte, wäre das ein toller
Anfang für das Jahr 2012. :)
RGR schrieb:Hallo,
@Tobias,
Der E-Modul hat natürlich schon einen mathematischen Zusammenhang mit der Festigkeit eines Werkstoffs.
Bei einem Werkstoff wie z.B. Stahl beschreibt der E-Modul die Steigung der Hookeschen Geraden aus Streckgrenze / Längenänderung* Ursprungslänge oder Streckgrenze / Dehnung
Die Hookeschen Geraden zeigt das Verhalten eines Werkstoffs im elastischen Bereich des Spannungs-Dehnungsdiagramms.
nicht zu verwechseln mit der Bruchdehnung.
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