Dutchman schrieb:Du solltest vielleicht etwas genauer werden, denn für den Bedarfsfall vorgehaltene Teile sind schon eher exotisch. Aber selbst wenn es jemand gibt, der z.B. ein Paar Ersatzflächen und Ruder rumliegen hat, entscheidend sind zweierlei: 1. Die Jahresnachprüfung, also das zweite Augenpaar, was sich kritisch das Flugzeug ansieht. 2. Die Eigenverantwortung, mit der du selbst Dinge und Teile betrachtest. Hast du Zweifel, nützt ein weiteres Augenpaar eine ganze Menge. Bestehen die Zweifel weiterhin, einfach NICHT verwenden. Ansonsten betrachte ich die Jahresnachprüfung eher als Schnappschuss am Tag X - dem Tag der Prüfung. Für mehr taugt sie auch nicht, denn schon drei Landungen später können Dinge eintreten, die bei der JNP zu Nachbesserungen geführt hätten. Also Augen auf, kritisch bleiben und im Zweifel das tun, was man aus gesunder Eigensicherung ohnehin machen würde. Am Boden bleiben oder austauschen. Eine Garantie für ein Flugfähiges und intaktes Flugzeug ist die JNP nicht.
Danke, FliegerHorst.
Könntest Du mir noch folgende Frage beantworten:
Wird dabei das gesamte Flugzeug untersucht, also nicht nur Motor, sondern z.B. auch Tragflächen?
Was ist mit Ersatz- bzw. Reserveteilen, etwa Tragflächen, die nur für den "Bedarfsfall" vorgehalten werden?
Solche Teile, die ja leicht an das UL drangeschraubt werden können, wären dann vielleicht jahrelang durch jede "Jahresüberprüfung" gerutscht! Und vielleicht gar nicht mehr flugsicher!
Gibt es bei einem Gebrauchtkauf die Möglichkeit, solche nicht mehr zertifizierten Flugzeugteile zu erkennen?
Gruß
Dutchman
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