Mexx schrieb:Uiiii das ist richtig schnell !
Also doch VL3 als Reise UL.... 5200ft, 23,5 Ladedruck, 4790 U/min, Vario 0, IAS 225 km/h, TAS 245 km/h, GS 295 km/h :)
Das sind doch dann etwa 50 - 60% Leistung?
seehund schrieb:
Hallo Eric,
so einfach ist es wohl leider nicht, spätestens mit dem SL-912-016, nachdem dauernde Drehzahlen <5200U/Min bei WOT (voll geöffneter Drosselklappe) ja vermieden werden sollen, wird es spannend.
Wenn man die Druckabnahme in der Höhe in inHg umrechnet stellt man fest, das bei einem QNH von 1013mBar in 1000m Höhe noch ein Luftdruck von 26,4 inHg herscht.
Davon ausgehend, dass ein nicht aufgeladener 912er im Ansaugtrakt bei
WOT (voll geöffneter Drosselklappe) maximal den Umgebungsdruck erreichen
kann, wird man also diese 26,4 inHg in 1000m Höhe eben erst bei WOT auf der Ladedruckanzeige sehen.
Den Prop dann zu der 65% Empfehlung "passend" auf 4.800U/Min einzustellen wäre fatal, da laut SL-912-016 bei WOT ja mind. 5.200 anliegen sollen.
Und der Kraftstoffverbrauch wird wohl bei realem Vollgas auch höher als bei vermuteten 65% sein.
In dem Skylane-Video ist es ja auch gut zu sehen:
Rechne mal nach, QNH im Video laut EFIS 1024mBar, Flughöhe ca. 2000ft entspricht einem absoluten Luftdruck von 28,1 inHg.
Die Ansaugladedruck-Anzeige von ca. 28 inHg läst damit nur einen Schluß zu -> WOT!
Da der Rotax bei den anliegenden 4.600 mit WOT noch knapp 65PS leistet läst sich das zwar als Reiseleistung (80%) definieren, gewollt ist das so aber eher nicht?
Gruß
Thomas
Hallo Thomas,
ich glaube doch, dass es so einfach ist. Ich glaube, dass Rotax mit der Vermeidung geringer Drehzahlen (< 5.200) bei WOT implizit Bezug auf MSL bzw. normalen, erdnahen Luftdruck nimmt und damit von einem Ladedruck von ~ 29 inHg ausgeht.
Meine These: Damit soll die Auswirkung eines relativ hohen Drehmoments auf einen relativ langsam drehenden Motor (sprich relativ langsam bewegende Kolben) vermieden werden, was sich in einem ziemlich hohen Kolbendruck (der wiederum auf die Lager weitergegeben wird) ausdrücken würde.
Das Drehmoment ist aber nun mal nicht von der Stellung der Drosselklappe abhängig, sondern u. a. vom Ladedruck, der mit zunehmender Höhe bei gleicher Drosselklappenstellung abnimmt. Ergo kann man (ohne Gewähr, das ist meine Annahme) ab gewissen Höhen ziemlich gelassen mit WOT und Drehzahlen unterhalb von 5.200 U/min fliegen.
Ralle? Ist das so richtig oder liege ich total daneben?
Gruß
Eric
P.S.: Es kann natürlich sein, dass Rotax aus Gewährleistungsgründen meine Aussage nicht unterstützt. Physikalisch gesehen bin ich mir aber relativ sicher.
Mexx schrieb:Irgend etwas stimmt da trotzdem nicht. Der VL3 traue ich das auf jeden Fall zu.
Also doch VL3 als Reise UL.... 5200ft, 23,5 Ladedruck, 4790 U/min, Vario 0, IAS 225 km/h, TAS 245 km/h, GS 295 km/h :)
Das sind doch dann etwa 50 - 60% Leistung?
seehund schrieb:Hallo Thomas,
Hallo Eric,
Rotax spricht im SL-912-016 im Besonderen von Druckhöhen bis 1000m, das gilt also bis ca. 3.300ft, daher habe ich mein Beispiel auch so gebracht.
Vollgas geben und dann nur über den Propeller den Motor soweit abwürgen bis die Reiseleistung passt, das wird es wohl nicht sein.
Gruß
Thomas
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