Da kann man sich über Methoden unterhalten (mir scheint die
500-ft Methode zu sehr auf die Übung selbst, aber wenig auf die Praxis
bezogen); auch Motor an – Motor aus sollte beides beherrscht werden. Ist aber
nicht so wichtig, schließlich bekommt man vom stehenden Prop noch die eine oder
andere Gleitzahl geschenkt. Das Handling wird also eher einfacher. Viel
wichtiger sind da die Grundsätze der Entscheidungsfindung: geeigneter
Untergrund, gegen den Wind, gegen den Hang, keine Krampfkurven, kein Fummeln am
Motor unterhalb einer Entscheidungshöhe.
Gleich welche Methode, gleich ob Motor aus oder Leerlauf, um
das Leben geht es bei der unverhofften Außenlandung doch nur selten. Auch wenn
sich die Cessna oder C42 nach bester Landeeinteilung am Schluß noch überschlagen hat, weil der Acker zu
weich war, krabbeln da meist zwei gesunde oder wenigstens lebendige Menschen
raus.
Wo es wirklich um den Hals geht, ist der
Triebwerksausfall im Anfangssteigflug. Wenn der Impuls „Zurück zum Platz“ nicht
unter Kontrolle gebracht wird, wenn fehlende Höhe, fehlendes beherztes
Nachdrücken oder eben die berüchtigte Umkehrkurve zugeschlagen haben, hat es immer
wieder die wirklich ernsten Konsequenzen gegeben.
triple-delta schrieb:Die Politiker fliegen einfach mit einem geliehenen Motor weiter. Fällt der aus, kommt der Nächste dran. Der überladene Flieger kommt dann irgendwann wie ein Stein runter. Aber dann sitzt ein anderer Pilot drin. Ziellandeübungen braucht man bei diesem System nicht zu trainieren. :)
Das ist IMHO das größte Problem. Rechtzeitig eine Entscheidung treffen und die auch bei zu behalten. Wenn der Prop. steht bleibt nur die Landung. Das andere auch damit ihre Probleme haben sieht man an der anhaltenden Eurokrise. Da steht der Prop. schon länger und die Politiker wollen immer nich fliegen.
bb
hei
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