Absturz in Oerlinghausen

Forum - Allgemeines & Aktuelles
  • @mikeromeo
    Gebühren für die Erweiterung der Betriebszeit sind völlig unabhängig von den Gebühren für die Nutzung der Anflugbefeuerung.
    Zwei blitzartig gegoogelte Gebührenordnungen helfen die bei der Orientierung z.B.
    EDWI  und Emden.
    Alles klar?
  • @ vmax...

    ich zitiere gar nichts. Schon gar nicht Gebührenordung des von dir erwähnten Sonderlandeplatzes. Das ist auch kein Beamtendeutsch sondern eine vollkommen gängige Nomenklatur in entsprechenden Gebührentabellen.
  • lies es einfach nochmal langsam ;-) ...dann überdenke deine aussage nochmal, über was andere (oder doch du?) nachdenken sollen...

    http://edwi.info/de/preise-a-gebuehren (im unteren teil)

    ...D-M... verlässt die frequenz...

  • @vmax....

    Ausnahmen bestätigen die Regel...

    Ich gehe nicht davon aus das du EDWI schon einmal angeflogen hast... Im Zweifel einfach mehr fliegen und weniger Träumen/Googlen dann klappts auch mit dem Überlick über die unterschiedlichsten Gebührenmodelle.

    Aber der Knochen ist abgenagt!
  • Sind wir schon wieder soweit, dass wie einander mangelnde Fähigkeiten beim Lesen und Verstehen vorwerfen müssen?

    Mir hat mal einer gesagt: "Woher soll ich wissen, was Du meinst, wenn ich höre, was Du sagst."

    In der Tat: Man drückt sich nicht immer klar genug aus.

    @ DeltaMike: Hast Du schon viel Erfahrung mit der Fliegerei? Deine Theorien bzgl. GPS überzeugen mich noch nicht so ganz...
  • Ich habe mal gelernt, bei VFR fliegt man nach Sicht und nicht nach GPS. Das ist nur ein (sozusagen) Komforthilfsmittel, auf das man sich keinesfalls verlassen sollte.

    Und:

    Wenn SS+30 min. überschritten ist und man (egal ob man sich bei der Flugplanung verkalkuliert hat oder was immer, sei dahingestellt) seinen Platz nicht mehr erreuchen kann, LANDEN! Eine Kuhweide, die man sieht sollte immer ein besserer Landeplatz sein, als ein Flugplatz, den man riecht!

    Unabhängig von Problemen, die man, ob man nun einen Platz kennt oder eine Katze ist und im Dunkeln sehen kann (auch wenn ein GPS oder ein Nachsichtgerät an Board ist), lösen kann, ist für uns VFR Flieger das fliegen nach SS+30min. NICHT ERLAUBT!

    Vorsicht ist besser als Nachsicht und wir sollten aus Fehlern, die wir selber amchen, oder andere, lernen!


    Viele Grüße an Alle, Alex.
  • Was soll da ein Anflugkegel per GPS helfen? Da wird doch schon von ILS Landungen geträumt!


    Ich behaupte einfach mal dass in dem Oerlinghauser Fall einfach ne lausige Flugplanung gemacht wurde. Der Gegenwind wird ja nicht so überaschend aufgetreten sein.


    Seit der Erfindung von GPS Geräten wird meiner Meinung nach auf die Flugplanung oftmals verzichtet. Während der Motor warmläuft wird noch schnell der ICAO Code vom Zielplatz reingehackt und dann los.


    Wetterabfrage? Hab doch PC met auf dem iphobe falls einer nachfragt...


    Bin leider ein Ewiggestriger der noch Striche auf Papierkarten zieht und mit Drehschieber rechnet.So bin ich gezwungen alle Schritte zu erledigen und ins Flugplanungsformular einzutragen.  GPS darf mitlaufen ist aber eigentlich unnötig. VFR Flieger schauen nach Landschaftsmerkmalen und nicht auf flimmerde Displays!


    Fehlt nur noch Musik per bluetooth...


     

  • Hallo Peter,


    wenn es ein so wie Du sie nennst GPS gläubiger gewesen wäre, und so wie Du schreibst er hackt dann noch schnell die Glugplatzdaten rein, dann wäre wenn Du Dich mit der Materie ausreichend auseinandersetzt, die Dein Ergebnis einer Flugplanung spätestens (vorausgestzt direkter Kurs) gleich auf dem Display erschienen.


    Denn dort wäre dann die Zeit der Ankunft bei GS ermittelt worden und es wäre Dir die Differenz zur TAS sofort und das ohne Rechenfehler und möglichem Falschem ablesen auf dem Drehmeier ins Auge gestochen.


    Es sei denn, du hast Dich überhaupt nicht um das Themas SS gekümmert und da spielt das keine Rolle ob wie Du so schön schreibst eine klassische Flugvorbereitung mit Strich und Rechnungen und ...  oder ein GPS benützt.


    Laßt uns den glaubenskrieg zwischen klassischer Flugvorbereitung und GPS begraben, für beides ist das Verständnis um was es insgesamt geht erforderlich und dies muß herausgestellt werden und jedem ins Bewußtsein rücken.


    und an Alex,


    wir haben vieles mal gelernt und wenn wir dann älter werden so kommen eben neue Dinge die wir s.o. nicht verteufeln sollten. Oft ist es nur deshalb verteufelt, weil ein alter Hase sich nicht traut zu sagen daß er mit dieser Technik nicht  so einfach klar kommt, weil er eben noch mit der Wählscheibe am Telefon groß und vor allem auch alt wurde und die Umstellung auf das Tastentelfon viel im schon schwer. Aber die Flugerfahrung die er hat, kompenzieret eben die geringe liebe zu dieser neuen Technik und man fliegt lieber nach altbekanntem Muster entlang von Autobahnen, Flüßen, Bahnlienen als Auffanglienen und aktzeptiert die Umwege. Interessant finde ich allerdings die Tatsache daß mach GPS verweigerer aber an die VOR -Technik glaubt und darauf schwört, wo wir doch wissen daß in der Seeschifffahrt Loran C in der Ostsee bereit abgeschaft wurde


    blue skies
    dieZwei

  • Ein Glaubenskrieg zwischen klassischer Flugvorbereitung und GPS ist völlig unnötig. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Wer eine sinnvolle Flugvorbereitung macht, dazu in die Karten und auf das Wetter schaut (egal ob auf Papier oder Digital) sich dazu bei längeren Legs ein paar Notizen macht, im Herbst natürlich unbedingt auch zum SS, und zudem noch ordentlich mit seinem GPS umgehen kann sollte auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein.

    In diesem Fall hätte der Pilot bereits am Start wissen können das es knapp wird oder gar nicht reicht. Und selbst während des Flugs hätte ihm das GPS unter automatischer Einbeziehung der Windkomponente die nicht Durchführbarkeit des Flugs stets aktuell vor Augen gehalten. Die logische Schlussfolgerung wäre gewesen den Flug nicht anzutreten oder rechtzeitig auf einem Ausweichplatz zu beenden.

    triple-delta hat es hat es eigentlich eingangs des Threads so schön auf den Punkt gebracht: Weil man immer meint "es geht noch". In diesem Fall scheint der Unglückspilot alles ausser acht gelassen zu haben was einen guten Flieger ausmacht...

    Dennoch: Wer ohne Sünde ist der werfe den ersten Stein...
  • Einen Vorteil hat GPS noch, es sagt wann mann ankommt!

    (relativ aktuell)

    Rüdiger

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