Marvin_0 schrieb:Also ich "erbitte" auch nicht weil ich kein Bittsteller bin.Im übrigen ist auf manchen kontrollierten Plätzen sehr wohl auch eine Anlassfreigabe für VFR einzuholen. Darauf kommt ein „anlassen erlaubt“ zurück. Dem muss dann wohl mal das anlassen erbeten vorangegangen sein, wenn man da nicht für immer auf dem Platz verweilen will.
"Ich würde gern den Motor anlassen" "Ich würde gern rollen" " Ich würde gern die Frequenz verlassen" u.s.w.
und habe damit noch nie irgendwo ein Problem gehabt oder bekommen.
Stefan
Hallo Stefan,
das klingt interessant und erfrischend anders.
Gruß
Carsten
… warum machen wir überhaupt Sprechfunkzeugnisse?
Marvin_0 schrieb:Jedenfalls nicht um was zu erbitten und wenn man so manch andere bei Fis oder in einer Kontrollzone hört, dann ist das
… warum machen wir überhaupt Sprechfunkzeugnisse?
"nicht erbitten" das absolut kleinste Übel.
Dusty72 schrieb:Ja genauso wie der Hersteller Deines Fliegers.Hallo Stefan,
das klingt interessant und erfrischend anders.
Gruß
Carsten
Postbote schrieb:Das ist jetzt eine schwache Argumentation.
Jedenfalls nicht um was zu erbitten
Darum nochmal die Frage: Warum sollte man etwas anders tun als es offiziell vorgegeben ist, gelehrt und geprüft wird. Es muss ja Gründe geben.
Oliver_K schrieb:Ist mir jetzt neu, daß die FIS nicht mehr mit Langen Information sondern mit Langen Radar gerufen wird. Denn ja, es ging um ... Radar.
Außerdem geht es ja um FIS.
Oliver_K schrieb:Klar Oliver. Die Unsitte bei FIS das verlassen der Frequenz zu "erbitten" ist sogar so weitverbreitet, dass die Controller immer häufiger reflexartig mit "Verlassen genehmigt" antworten .....
Wir sind mündige Bürger und brauchen bei staatlichen Institutionen oder Dienstleistern nichts zu erbitten.
Das bedeutet aber nicht, das ich die Arbeit der FIS nicht schätzen würde und für deren professionellen Service auch unter Stress dankbar Annehme.
Aber, auch wenn FIS nur ein Service ohne Genehmigungsrechte ist, abmelden muß man sich schon, denn sonst könnte es sein, dass SAR eingeschaltet wird.
Gerd
Moin,
wenn ich das hier lese, frage ich mich, ob es in diesen Zeiten so verpönt ist um etwas zu bitten und warum dies viele ale Erniedrigung empfinden?
Um etwas zu bitten ist im alltäglichen Leben aus meiner Sicht selbstverständlich. Man kann das natürlich auch anders sehen und einfach alles einfordern und verlangen, weil man sich ja sonst erniedrigen würde. Welche Ängste jemand mit einer solchen Einstellung haben mag kann ich nicht nachvollziehen. Wer selbstbewusst ist, sollte stark genug sein um etwas zu bitten.
Dann gibt es noch die Sicht aus der Richtung der offiziellen Sprechgruppen im kontrollierten Bereich. Diese machen Sinn um eine standardisierten Funkverkehr zu erreichen, bei dem jeder genau weis was mit dem Funkspruch gemeint ist, auch bei schlechten Funkverbindung. Es hält die Kommunikation zudem kurz. Alles dient der Sicherheit!
Wer sich an nicht an Regeln und Vorgaben halten möchte und Problem mit dem Wort Bitte oder erbitte hat, sollte evtl. ein Hobby suchen in dem er sich ohne Rücksicht auf andere verwirklichen kann.
Ich persönlich halte mich an die Regeln, diese waren mir ja bereits zu Beginn meine Ausbildung bekannt. Auch breche ich mir keinen aus der Krone im Rahmen der offiziellen Sprechgruppen etwas zu erbitten.
Wie immer nur meine persönliche Meinung!
;-)
LG
Hoppsing
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