Belchman schrieb:Ich denke mal, wir sind jetzt durch.
(Fast) Jeder Flieger hat ein Handbuch wo drinne steht wie es zu wann zu fliegen ist. Mehr gibt′s eigentlich nicht zu sagen. Eine Mikrowelle auf auftauen ..... funktioniert auch nur begrenzt.
Grüße
c_a schrieb:Den lässt Du ja auch nicht erstmal warmlaufen, den Flieger schon. Und wenn der seine Temperatur erreicht hat, dann gib ihm.
Beim Autofahren fahre ich ja auch nicht mit Vollgas los
... der Vergleich mit dem Auto ist echt absurd, denn die haben heute alle "throttle by wire" und können somit nur soweit belastet werden, wie es der Hersteller je nach Betriebszustand begrenzt.
Viele Grüße
vom Bodenpersonal im Unruhestand
Ralf
schrieb:Die Frage ist halt, bei einer so wichtigen Frage, was denn das kleine "m.E." tatsächlich beinhaltet – falls es überhaupt etwas beinhaltet und nicht etwa Platzhalter für die heutzutage so berühmtberüchtige Meinung ist, die wiederum selten in irgendeiner Form fundiert ist?!
Das dürfte m.E. die Motorausfallwahrscheinlichkeit reduzieren.
FlyingFriese schrieb:Da gebe ich Dir völlig recht und etwas "Querdenken", also Gewohntes einfach mal in Frage stellen, ist eigentlich eine konstruktive Methode, sofern sie nicht zur Religion erhoben wird.
Nochmal; mir geht es um die Betriebssicherheit beim Startvorgang. Basics, Killerphrasen und Beleidigungen sind da völlig fehl am Platz.
Gruß - Wolfgang
Im UL Unterricht habe ich grade gelernt: Die Piste hinter mir, bringt mir nichts.
Klar reichen evtl. 80% Leistung um vom Boden zukommen, aber ich verschenke dadurch Piste, die mir bei einem evtl. Motorausfall (auch im Unterricht gelernt, Motor beim UL darf ausfallen) dann wieder fehlt.
Auch ein Meter zu wenig kann entscheiden zwischen ich Steige aus und mein Herz flattert, oder ich Steige nicht mehr aus und Herz flattert überhaupt nicht mehr.
Bei unserer WT-9 mit 914 starte ich i.d.R. auf unserer 1000 Meter Bahn lediglich mit 100% Leistung und nicht mit den möglichen 115%.
Das reicht dicke, ich spare mir das Gefummel mit der Entriegelung für 115% und ich denke da wirklich auch an die Schonung des Motors.
Wenn ich ein Segelflugzeug hinten dran habe ist es natürlich gar keine Frage, dann wird die volle mögliche Leistung gesetzt. Genau wie auf kurzen Plätzen etc.
Auf die Idee, unsere DA20, DA40 oder unseren Grob TMG nicht mit voller Leistung zu starten, käme ich im Leben nicht. Zumal der TMG sich nicht mal selbst aus einem Mauseloch befreien kann :-D
@Schnickes Was habt ihr denn am Platz bitte für eine geile Flotte?! WT Dynamic mit 914 Rotax, DA 20, DA 40 und Grob TMG.....Ich glaub muss nach Breitscheid ziehen :-)
Gruß Dirk
Ja danke, ich bin auch sehr zufrieden, es ist echt für jeden Geschmack, jeden Geldbeutel und jedes Vorhaben was dabei.
Ralf
Nicht Vollgas zu geben ist eine Fehlerquelle. Denn der Gasanschlag ist eine definierte Stellung mit einer definierten zur Verfügung stehenden Leistung. Irgendwo zwischen Leerlauf und Vollgas ist das so eine Sache.
Selbst, wenn ich die Leistung nicht zum Abheben benötige, kann mir ein Vogel, ein Reh, etc. davoreiern und ich brauche plötzlich mehr Stoff, um darüber hinwegziehen zu können.
Also beim Start immer Vollgas. Motor schonen kann man beim Anlassen und beim vernünftigen Warmlaufen lassen oder beim Verlassen der Reiseflughöhe.
Die Leistung reduziere ich beim 300 ft. Check nach dem Start, nachdem die Klappen weggenommen sind, danach erfolgt der Trimm zum weiteren Steigflug.
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