Mr. Lucky schrieb:Ich auch. :)
Bin neugiering!
Steffen: Was hast Du denn für eine App im Einsatz? Geht es mit jedem Deiner gelisteten Geräte?
Chris
Mr. Lucky schrieb:Achja, ist zwar OT, aber vielleicht interessiert Dich meine Meinung/Erfahrung dazu. Ich bin mit all dem Geraffel im Flugzeug einmal zu weit gegangen und hätte dafür fast mit dem Leben bezahlt. Flug in langsam schlechter werdendes Wetter und weil die Vorhersage deutlich besser war, habe ich es anfangs nicht wirklich eingesehen bzw. akzeptieren wollen. Muss doch gehen, gibts doch nicht, nur noch schnell über den Berg dort, dahinter wird es dann schon besser sein, usw usw. All die Zeit habe ich nicht auf den Horizont geschaut, sondern versucht mit Blick nach draussen zu fliegen (was ja auch "normal" ist). Dann merkte ich, dass es genau JETZT Zeit ist, den Mist abzubrechen und einen 180 hinzulegen. Die Wolken und das Terrain waren aber schon so dicht, dass ich während der Kurve in Wolken kam. In diesem Moment hatte ich den Aufschlag schon vor dem geistigen Auge und der Blick ging immernoch nicht auf den Horizont, sondern ich suchte draussen nach einer Referenz und kurvte nur noch nach Gefühl. Dann kam ich aus der Wolke wieder raus und fing das Flugzeug ein.
ich will in dem Fall, in dem sich der Dunst langsam anschleicht und auf einmal dicht macht, länger leben als die berühmten 178 Sekunden.
NIE WIEDER!!!!
Wenn das Wetter mies wird, umdrehen oder Sicherheitslandung. Und nichts anderes (also so sehe ich das für mich). Horizont habe ich nur im Flieger, um im Zusammenspiel mit synthetic vision Kabel zwischen den Bergen besser zu sehen.
Chris
Chris_EDNC schrieb:und warum soll das grundsätzlich besser gehen als ein Telefon, wo da doch exakt die gleichen Sensoren drin sind?
Nun werkelt ein ICFly im Flieger und ich bin hoch zufrieden.
Gibt ja nicht so viele.
lsm330, bno055, mpu6050, mpu9250, ...
Ein eigenes Gerät hat natürlich einen unbestrittenen Vorteil: ein neues OS oder eine neue App muss nicht neu validiert werden.
Steffen_E schrieb:Ist halt meine bisherige Erfahrung.
und warum soll das grundsätzlich besser gehen als ein Telefon, wo da doch exakt die gleichen Sensoren drin sind?
Mit welcher App funktioniert das bei Dir wie oben beschrieben, dass der Horizont auf den iPhone selbst nach wilden Flugmanövern gerade bleibt?
Chris
Chris_EDNC schrieb:weiss ich nicht mehr, ist länger her und habe inzwischen anderes. (aber aus anderen Gründen als dass es nicht funktioniert)
Mit welcher App funktioniert das bei Dir wie oben beschrieben
ach ja, um nicht immer erst Fliegen gehen zu müssen ist ein guter Test nicht wild hin und her bewegen und schauen ob es noch geht, sondern auf eine Drehachse aussermittig (zB Stuhl) und dann eine Weile drehen und schauen ob es wegen des Scheinlots den Horizont verliert.
Wenn der Algorythmus halbwegs gut ist, bringt das dabei schief hängende Scheinlot die Sache nicht durcheinander.
Steffen_E schrieb:Die Sensoren sind das Eine. Die Anzahl, Anordnung und Kombination der Sensoren zueinander sowie die Interpretation und das Filtern der Signale ist der wesentlichere Teil.
wo da doch exakt die gleichen Sensoren drin sind?
... und jedes Software Update kann die Signal-Qualität verändern und du merkst es dann bei Einflug in IMC und wundest dich.
.
Gruß Wolfgang
Stylus 15 schrieb:Du tust ja gerade so, als würde ich das als IFR-Equipment nutzen.
... und jedes Software Update kann die Signal-Qualität verändern und du merkst es dann bei Einflug in IMC und wundest dich.
Das ist natürlich quatsch.
Und Software verändert nicht mal eben den Algorythmus.
Stylus 15 schrieb:Na wenn Du meinst. Ich habe schon ein paar Sensoren durch und das Ergebnis streut nicht relevant...
Die Anzahl, Anordnung und Kombination der Sensoren zueinander
Hat sonst jemand von Euch eine reine iPhone/iPad-Lösung im Einsatz, welche zuverlässig funktioniert?
Chris
Steffen_E schrieb:Ich? Was war nochmal die Grundannahme?
Du tust ja gerade so, als würde ich das als IFR-Equipment nutzen.
schrieb:
um im Notfall mit einem künstlichen Horizont vielleicht doch länger als die berühmten knapp 3 Minuten zu überleben
Ach so. Also funktionieren muss es nicht wirklich zuverlässig, aber Leben retten schon. Genau der richtige Ansatz für eine erfolgreiche Lösung.
Steffen_E schrieb:O-ha ... und was sehen wir auf dem Display? Rohdaten, Algorythmus oder Software? Wir arbeiten offensichtlich auf unterschiedlichen Planeten.
Und Software verändert nicht mal eben den Algorythmus.
Na wenn Du meinst. Ich habe schon ein paar Sensoren durch und das Ergebnis streut nicht relevant...
Methodisch wäre mir das in der Fülle der Argumente etwas zuwenig, um das als Plan B für einen IMC Notfall - und über nichts anderes reden wir hier - zu akzeptieren, aber da hat wohl jeder seine eigenen Stöckchen, über die er springen will.
Gruß
Wolfgang
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