Gefahren im Hochgebirge

Forum - Unfallprävention
  • Chris_EDNC schrieb:
    Und dieser Unfall ist schlichtweg unbegreiflich.
    Da stellt sich dann die Frage, ob es ein Unfall war oder erweiterter Selbstmord? :′-(

    Genau wie bei dem Piloten, der bei uns unten in den Mast eines Windrads geflogen ist.

  • Hallo,

    >
    > Wie sowas dem Chefpiloten der Pilatuswerke passieren konnte,
    > kann hier niemand auch nur im Ansatz nachvollziehen.
    >

    Weil GA-Fliegen einfach schweine-gefährlich ist und
    einfach jedem jederzeit alles passieren kann - deshalb...


    BlueSky9



  • Chris_EDNC schrieb:
    Wie sowas dem Chefpiloten der Pilatuswerke passieren konnte, kann hier niemand auch nur im Ansatz nachvollziehen. Nicht ueber den Berg zu kommen, ok. Aber warum nicht einfach rechts dran vorbei? Eine ganze Familie ausgeloescht, unfassbar.
    Möglich wäre, dass ihm gerade seine Testpilot-Erfahrungen (vor allem mit Hochleistungs-Turboprop-Flugzeugen) zum Verhängnis wurden. Mit einer schwach motorisierten, voll besetzten TB 10 bei den gegebenen Bedingungen (Dichtehöhe) die Überquerung eines Hindernisses mit nicht vorhandener Power-Reserve, das könnte ins Desaster geführt haben.

    Ist aber wieder nur Spekulation, man macht sich halt Gedanken darüber.

  • cbk schrieb:
    Genau wie bei dem Piloten, der bei uns unten in den Mast eines Windrads geflogen ist.
    Vielleicht hatte der nur was gegen diese Masten in der Landschaft?

    Dass der Schweizer Testpilot ein Psychopath war, welcher sich und seine Familie umbringen wollte, dürfte wohl auszuschließen sein.

  • Zitat auf Wunsch des Erstellers gelöscht.


    Da die Faktenlage nach wie vor sparsam ist, sollten wir zurzeit Zeit nicht mehr in die Situation hinein interpretieren als nötig.

    Aber es sollte uns durchaus wieder wachsamer machen.

    Und damit wären wir wieder am Anfang dieses Threads, deswegen habe ich bereits im zweiten Post auf die App zur einfachen Ermittlung der Dichtehöhe hingewiesen, denn diese Messgröße war zum Unfallzeitpunkt mit Sicherheit ein relevanter Fakt.

    Die meisten von uns sind "verwöhnt" von wechselhaften Wetter und moderaten Temperaturen, jedenfalls von einer anderen Wettersituation als in diesem Sommer. Das kann mit der Zeit in diesem Aspekt eben auch nachlässig machen. Selbst gerade erlebt mit meinem Flieger, 2 gestandene Mannsbilder, volle Tanks, später Nachmittag, Propeller auf Reise optimiert, da braucht es auch im Flachland einen anderen Plan. Jedenfalls waren wir definitiv nicht nach 150 Metern in der Luft und "gain Speed in Groundeffect" zog sich auch a bisserl.......

    Was es außerdem zeigt: Niemand - egal welche Muster er/sie wie lange fliegt, egal wie talentiert er/sie möglicherweise ist - ist frei von möglichen Fehlern, ist auch nicht frei von der inneren Stimme "na wird schon klappen", jeder sollte sich immer wieder an die eigene Nase fassen und mal mit sich selbst ins Gebet gehen. Das ist nicht schlimm und das merkt auch keiner ;o)

    Always happy landings!

    Thomas

  • Tarutino schrieb:
    Niemand - egal welche Muster er/sie wie lange fliegt, egal wie talentiert er/sie möglicherweise ist - ist frei von möglichen Fehlern, ist auch nicht frei von der inneren Stimme "na wird schon klappen", jeder sollte sich immer wieder an die eigene Nase fassen und mal mit sich selbst ins Gebet gehen.
    Unterschreibe ich vollinhaltlich!
  • Wir sind hier in UL Forum...  Beim Fliegen in den Bergen spielt Wetter, Topographie, Routenwahl usw. eine entscheidene Rolle. Wie steht es mit der Leistung unserer Flieger. Gerade bei der zur Zeit vorherrschender Hitzeperiode, haben wir noch genung Reserven? Wie sieht ihr das? Mir ist schon klar, dass es keine generelle Antwort geben kann, aber vielleicht kann der eine oder andere über eigene Erfahrungen berichten.

  • waldopepper schrieb:
    vielleicht kann der eine oder andere über eigene Erfahrungen berichten.
    In meinem Startbeitrag gibt es ein bisschen was zu lesen, alles was ich hier beitrage, entstammt meinen eigenen, reichhaltigen Gebirgsflug-Erfahrungen. Weitere Erfahrungsberichte passen hier sicherlich sehr gut dazu.
  • waldopepper schrieb:
    Gerade bei der zur Zeit vorherrschender Hitzeperiode, haben wir noch genung Reserven?
    Ich fuehle mich mit meiner 100PS-CT in den Bergen auch bei diesem Wetter nicht wehrlos. FL130 ist nach wie vor ueberhaupt kein Problem.

    Auch die Startstrecke ist nach wie vor _locker_ kurz genug, um von unserem 400m-Kartoffelacker in die Luft zu springen, auch mit 2 Personen und vollen Tanks.

    Es braucht halt laenger, um eine bestimmt Hoehe zu erreichen, ich muss darauf achten, beim Steigflug schneller als ueblich zu fliegen, um die Temps im gruenen Bereich zu halten. Aber an der generellen Flugtaktik aendert sich fuer mich nichts. Wenn man z.B. den Grundsatz, Paesse niemals im Steigflug und mit gut Hoehenueberschuss zu ueberfliegen, weiterhin beherzigt, kann es warm sein wie es will.


    Chris

  • cbk schrieb:

    Und dieser Unfall ist schlichtweg unbegreiflich.Da stellt sich dann die Frage, ob es ein Unfall war oder erweiterter Selbstmord? :′-(

    ---

    @QDM schrieb:

    Von mir gibt es mal wieder Fakten:

    ---

    Ihr seid einfach nicht zu toppen!!! Jetzt postet hier doch tatsächlich ein empathiebefreiter, schreibgeiler Überflieger so ein Schwachsinn von einer Selbstmordtheorie!! Mensch cbk, denk doch mal über deine Zeilen nach, bevor du auf Senden klickst!

    Und selbst der in Spekulationsrunden sonst so zurückhaltende Chris_EDNC beteiligt sich an dieser Spekulationsrunde......

    Einige von Euch hier im Forum kann ich einfach nur bemitleiden, und mich schämen dass sie sich Piloten nennen.

    In diesem Sinne.....

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