Siemens E-Plane Prototyp abgestürzt

Forum - Unfallprävention
  • Leider ist die Diskusion in Richtung PKW E-mobilität abgetriftet.

    Für die Fliegerei müssen die Anforderung an ein E-Antriebssystem bedeutet höher sein als in der Autoindustrie.

    Einfach mal schnell rechts ranfahren und den Feuerlöscher rausholen geht nicht.

  • @Rotorjet

    Ja, das gilt für Motorbrände bei Verbrennern aber genauso.

    Wie gesagt: Viele Piloten sitzen in Ihren ULs auf 100 Liter Benzin und machen sich nicht die geringsten Sorgen.

  • Rotorjet schrieb:
    Einfach mal schnell rechts ranfahren und den Feuerlöscher rausholen geht nicht.
    Batterien in einem Außentank unter dem Flieger anbringen und im Falle eines Brandes den ganzen Außentank abwerfen? Ich denke da an diese aerodynamsich geformten "Bomben", die Kampfflugzeue unterm Rumpf hängen haben. *grübel*
  • War auch mein Gedanke. Müsste allerdings noch‘n feuerfester Schirm dran.

  • Der ganze E- Hype ist ein Irrweg. 

    Selbst wenn wir es schaffen Batterien zu erfinden die leicht genug sind und mindestens die Endurance von 3 Stunden sicher stellen , haben wir immer noch das Ladeproblem.  Die Infrastuktur mit den dicken Leitungen fehlt, und die vielen Parkpositionen für die Ladezeiten auch.   

    Den Strom gibt es ja nicht zum Nulltarif und  sondern der wird dann  richtig teuer.  Der kommt dann aus dem Ausland aus noch mehr  (Braun-) Kohlekraftwerken oder den alten Atom Mailer im Ausland die dann nicht abgeschaltet werden weil sie ein Bomben Geschäft bedeuten. (es pufft dann eben nur woanders)    

    Rechnet man noch die Produktion und Entsorgung der Batterien rein ist das eher eine Umweltkatastrophe. 

    Ach und noch was : wenn wir das ganze Öl nicht selbst verbrennen wird es so billig das sich eben andere Länder über die billige Energie freuen. Es wird also eh verbrand !   (die Arbeitsplätze sind dann eben in China oder Indien) 

    Gibt doch  Sonnenenergie !

    Ist so, dann fragt doch mal euren Nachbarn oder euch selbst : ganzes Dach voller Sonnenkollektoren  und Jahresgesamterlös 300,-- €  die man  noch versteuern darf.  Am Ende sitzt man auf dem Sondermüll. 

    Wo man hin sieht, ist uns irgendwie in BRD die Realität und Wirtschaftlichkeit abhanden gekommen. 

    Warum also nicht die Verbrenner-Technologie voranbringen und dann auf Wasserstoff setzen.

    Einen billigen, leichten Einspritzer braucht das Land. 

    QDM 

  • QDM schrieb:
    und die vielen Parkpositionen für die Ladezeiten auch.   
    Lieblingsvorstellung von mir: Osterwochenende, Autos elektrisch unterwegs nach Italien und dann wollen die alle vor dem Gotthard noch den Akku vollmachen. Da braucht es mehrere Fussballfelder grosse Areale mit Ladestationen und ein AKW gleich daneben. :)


    Chris

  • QDM schrieb:
    Ist so, dann fragt doch mal euren Nachbarn oder euch selbst : ganzes Dach voller Sonnenkollektoren  und Jahresgesamterlös 300,-- €  die man  noch versteuern darf. 
    Na, dann frage ich mal mich selbst. Waaas echt? 240 EUR im Monat nach Steuern??? Hammer! Und dann nur das halbe Dach eines Einfamilienhauses?

    Fakt.

  • Hallo,

    hier wird ja immer wieder nach Studien oder Statistiken zum

    Brandrisiko gefragt.

    https://www.schadenprisma.de/pdf/sp_2016_1_3.pdf

    http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/lithium-batterien-angst-vor-dem-akku-14525999.html

    Gruß

    Hoppsing

  • @Hoppsing

    Die verlinkten Artikel belegen vor allem, dass die Brandgefahr, die von Akkus ausgeht relativ gering ist. Bei E-Autos wurden ausschließlich Fälle beschrieben, bei denen Unfälle Auslöser von Bränden waren. Gerechnet auf die Stückzahl ist das Brandrisiko bei Unfällen bei Verbrennern aber erheblich größer.

    Ansonsten sind Beschädigungen oder Fehler bei Ladung oder Entladung Ursache von Akkubränden. Man muss sich doch mal eines vor Augen halten: Weltweit sind Milliarden von Lipos im Einsatz. In Großserie hat es bislang nur ein Gerät mit Problemen gegeben (Galaxy Note). Diese Tatsache zeigt doch, wie sicher diese Technologie ist. Vor allem im Vergleich zu 100 Liter Benzin.

  • Grundsätzlich stimme ich voll zu. Die Akkutechnologie ist bei absolut korrekter Handhabung und perfekten Umgebungsbedingungen sicherlich sehr sicher.

    Aber genau da liegt meines Erachtens das Problem. Welche Umgebungsbedingungen ist ein UL denn im Lauf der Jahre ausgesetzt? Genau den Bedingungen, die zu einem erhöhten Brandrisiko führen. Was fürde denn wohl passieren, wenn der Flieger nach sechs Wochen im Winter mit tiefentladendem Akku geflogen werden soll. Richtig, er würde geladen werden. Dann kommt die Einschätzung, Laden hat funktioniert, Saft ist drauf, muss ok sein. (Da sollte man doch mal realistisch sein, das sicher niemand den 20.000 € Akku entsorgen würde.) Und im Steigflug bei voller Leistungsabgabe geht der Akku thermisch durch. 

    Eine tolle Technologie, aber die Handhabung und die Umgebungsbedingungen sind entscheidend! Die sind halt anders als bei fast allen anderen Einsatzgebieten. Auch fehlt hier sicher fast jedem die Erfahrung im Umgang mit solchen Systemen, was zu Problemen bei der Risikobewertung führen kann. 

    Nach m.e. fehlt hier einfach noch viel an der Serienreife und an Erfahrung in diesem speziellen Einsatzgebiet.

    Aber das ist nur meine bescheidene Meinung und soll nur zum Meinungsaustausch beitragen, dies ist ja der Sinn in diesem Forum.

    Hoppsing

Jetzt anmelden

Passwort vergessen

Umfrage Archiv

Plant ihr, einen Autopiloten in eurem UL zu installieren?

Nein
54.1 %
Ja
45.9 %
Stimmen: 205 | Diskussion
Anzeige: Roland Aircraft
Statistik Alle Mitglieder

Aktuell sind 19 Besucher online, davon 1 Mitglied und 18 Gäste.


Mitglieder online:
Heli 

Anzeige: EasyVFR