(dann wäre der DM Veranstalter also der Übeltäter, der eine solche ungeeignete Fläche als Ziellandefläche vorgibt)!?Das war nicht wortwörtlich so gemeint sondern ein bisschen als provokante Frage wer denn nun eigentlich "Schuld" ist, wenn die Landung eigentlich ok gewesen sein soll und nur ein bisschen zuviel Unebehnheit für das Fahrwerk.
Es steht nirgend wo geschrieben, dass diese Fläche vom Veranstalter vorgegeben war. Das zeigt mir, dass auch hier Dinge gelesen werden, die nicht geschrieben wurden.
Nehmen wir mal alle Flug- Unfall- Ursachen wie Einflug in IMC, Landen mit stehender Latte, Üben einer Umkehrkurve, Verwantenkurve, absichtliches üben von kritischen Situationen mit und ohne FI, Benzinmangel, etc aus der Statistik raus, dann ist Ul fliegen und fliegen allgemein eine super sichere Sache.
Was ich mich (selbst als Segelflieger) allerdings frage ist, warum man ein intaktes Triebwerk freiwillig aus machtDas frage ich mich auch. Der große Unterschied zum Segelfliegen ist nämlich, das in der Ausbildung und danch nur ganz wenige Landungen ohne Motorkraft stattfinden (normalerweise) und daher der Übungsstand gering sein dürfte. Das wär gar nicht schlecht für die Ausbildung mehr Landungen ohne Motorkraft zu verlangen statt die paar Übungen und mit einem entsprechend trainierten Fluglehrer zu fliegen.
Das frage ich mich auch. Der große Unterschied zum Segelfliegen ist nämlich, das in der Ausbildung und danch nur ganz wenige Landungen ohne Motorkraft stattfinden (normalerweise) und daher der Übungsstand gering sein dürfte. Das wär gar nicht schlecht für die Ausbildung mehr Landungen ohne Motorkraft zu verlangen statt die paar Übungen und mit einem entsprechend trainierten Fluglehrer zu fliegen.
Was ich nicht verstehe :
Wieso ist das Abstellen des Motors per se eine gefährliche Situation ?
Wenn er - z.B. beim Streckenflug - ausfällt, ist das natürlich eine Gefahrensituation, schon weil dann eine Außenlandung ansteht.
Aber wenn man den Motor zu Übungszwecken in Platznähe abstellt ( Ziellandeübung), halte ich das nicht für eine gefährliche Situation, zumal dann nicht, wenn man das Procedere vorher ausreichend mit laufendem Motor (Leerlauf) geübt hat. Zur Not ist es immer noch möglich, den Motor wieder anzuwerfen.
Ein UL hat immerhin eine Gleitzahl von ca. 8 - 10, also vergleichbar zu einem Gleitschirm. Die werden übrigens auch ohne Motor geflogen und man muss es drauf haben, eine ordentliche Landeeinteilung zu machen. Übungssache, klar - sowohl beim Gleitschirm, wie auch beim Drachen (Trike) und beim Dreiachser.
Eine Ziellandeübung am Platz ohne Motor, zunächst bei ruhigen Bedingungen, ordnungsgemäß über Funk angekündigt und möglichst bei nur geringem Verkehrsaufkommen, die so durchgeführt wird, dass die Bahn jedenfalls erreicht wird ( Ziellandepunkt z.B. nach dem ersten Bahndrittel bei ausreichender Bahnlänge, ja, solche Plätze gibt es durchaus), stellt nach meiner festen Überzeugung jedenfalls KEINE Gefahrensituation dar.
Im Interesse der eigenen Sicherheit sind m.E. also Ziellandungen mit stehender Latte angesagt. Wenn man sich unter höchster Sicherheitsreserve herantasten will, empfehlen sich Flugplätze wie etwa Bitburg ( kein großes Verkehrsaufkommen, Bahnlänge über 3 Km, "fiktive" Landebahn für die Ziellandeübung 770 Meter zwischen zwei Abrollwegen, vor dem "fiktiven" Aufsetzpunkt mehr als 1 Km Bahn und hinter der "fiktiven" Bahn noch mal ca. 1 Km Bahnlänge). Und die Fliegerfreunde in Bitburg sind sehr entgegenkommend, also absolut kein Problem und keine Gefahr. Und ähnliche Bedingungen gibt es auch anderswo, habe das z.B. auch in Schwäbisch-Hall schon ausprobiert.
...Dietmar, man stellt einen Motor der noch läuft nicht einfach ab, genausowenig wie man sich aus einem völlig intakten Flugzeugen stürzt. ;-)
Gruß,
Volker
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