Motor abstellen im Flug: ja, mit reichlich Reserve

Forum - Unfallprävention
  • Hallo,
    der Jabiru 3300 
    Prop   Helix H50 F

    Im Flug   Motor aus
    185 km/h    Prop   dreht  an und wann "mehr ein rucken"
    170 km/h    Prop    steht wie angenagelt

    Mache dann und wann den Motor aus, im Gegenanflug.
    "Sprit sparen  ;o)"

    Fliege auch mal einen Flügeltank leer. " Zum kalibrieren oder Prüfen der Verbrauchsanzeige"
  • Achtung: Zwischen diesen beiden Beiträgen liegen mehr als 5 Monate.
  • Ein Anstürzen um das Triebwerk wieder anzulassen (bei Fliegern wo das geht) sollte man geübt haben,
    damit man zum einen beherzt genug vorgeht um das Triebwerk wirklich anzudrehen und zum anderen rechtzeitig abfängt um Vne nicht zu überschreiten und ein Überdrehen des Treibwerks zu vermeiden.

    Auch weiss man, wenn man es mal gemacht hat mit welchem Höhenverlust gerechnet werden muss!

    Bei mir gehörte das damals zu Einweisung auf die Gob 109 dazu (beim Mose ist ein Abstellen des Triebels im Flug durchaus vorgesehen) und war auch als Verfahren im Flughandbuch aufgeführt.
  • Ja, ja...
    Alles Theorie !

    Hier die Praxis:
    Am Sonntag in Nord/Mittelhessen, Schlepp-P92, Rotax 100 PS, ca. 1100 Std alt, Pilot startet, alles normal, kommt in die Platzrunde und meldet, dass der Motor aus ist. Er hat getan was er konnte und ist 50 m vor der Schwelle ... naja, gelandet ist nicht ganz richtig.
    Der Motor ist samt Motorträger und Bugrad nach unten weggebrochen.
    Tröstlich: Pilot unverletzt. Maschine Vollkasko versichert.
    Sprit war drin, Pilot hat keine Erklärung, was tatsächlich Ursache ist, muss noch geklärt werden.
    Kommentar eines Vereinsmitglieds: " Die kriegen wir doch vor Herbst nicht wieder"...
    Ärgerlich !
  • Schaut mal nach den Vergaserschwimmern....

    Frage dazu :

    War das eine Landeeinteilung mit Schleppgas - oder warum hat er es nicht bis zur Schwelle geschafft ?

  • Bei mir gehörte das damals zu Einweisung auf die Gob 109 dazu (beim Mose ist ein Abstellen des Triebels im Flug durchaus vorgesehen) und war auch als Verfahren im Flughandbuch aufgeführt.
    War bei mir ähnlich - mit B- Falke und 45 PS VW-Stamo. Um den zum stehen zu bekommen musste man mit der Geschwindigkeit bis auf 65 km/h runter.
    Beim Anlassen ohne Anlasser dann Zündung ein und auf den Kopf stellen - irgendwo zwischen 45 und 60 Grad nach unten. Bei ca. 180 km/h fing der Prop dann an, sich zu drehen, und der Motor lief wieder. Höhenverlust lag dann bei 300 -400 ft., je nachdem, wie beherzt angedrückt wurde. Die musste man dann immer einrechnen.
    Gruß
    Pedro
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