Schön, dass es Rettungsschirme gibt.
Immer wieder lesen wir jedoch von
tragischen Abstürzen, wo das Teil nicht in Anspruch genommen wurde,
oder zu spät etc.. Das wäre doch mal eine gemeinsame Überlegung
zur Sicherheit aller Uler Wert. In einem Fall wollte der Kollege, zum
Beispiel das neu gekaufte UL nicht durch Schirmbetätigung
beschädigen – hat er aber dann mit Personen- und Totalschaden,
weil darauf verzichtete und irgendwie „landen“ wollte. Ich denke,
da müssen im Ernstfall ganz schnell unter ultimativem Stress
möglichst brauchbare Entscheidungen gefällt werden. Natürlich ist das kaum zu generalisieren, aber Sammeln von denkbaren Situationen könnte ja hilfreich sein.
Deshalb dieses
Thema – sorry, wenn ich übersehen habe, falls es bereits
abgehandelt wurde – finde nichtsdazu.
Damit wir uns nicht in endlose Pros und
Cons verzetteln, der Vorschlag, das mal kurz, bündig und
strukturiert zu tun (vermute aber es wird schnell ausführlicher) um
es gedanklich durchzuspielen und ins mentale Fliegerrepertoire
auszunehmen.. Hier die Steilvorlage:
Habt Ihr euch neben der „Einweisung“
zu dem Teil mal tiefere Gedanken dazu gemacht, in welcher Situation
ihr den Rettungsschirm
1. auf jeden Fall sofort
2. noch abwartend und erst in
letzter Konsequenz
3. gar nicht, sondern auf
glückliche Not/Aussenlandung spekuliert
4.????
auslösen würdet oder gar ausgelöst
habt.
5. Denkt ihr beim Check vor jedem Start
daran (wie z.B. Startabbruch oder Nachdrücken bei Motorausfall
etc..?)
Danke und schön-sichere Flüge!
Hallo "Rufnummernunterdrücker",
und damit nach Art und Anlage lästig wie ′ne Scheißhausfliege - sorry - ob dieses abgehalfterten und bewährt kontroversen Themas - edit, hab′ grad′ erst JaqueCs Beitrag gelesen, warum anoym, bleibe aber im Tenor bei meinen vorherigen Ausführungen:
Nä, wir fliegen die Kisten bis zuletzt, wenn sie noch steuerfähig sind - Angsthasen und Entscheidungsunfähige mal ausgeschlossen. Die Formulierung, Frau oder Herr Meier habe das auch gekauft und zufrieden benutzt, zieht hier nicht.
Die Rettung als typisch deutsche German-Angst-Solitär-Lösung - sogar mit MTOM-Gewichtsbonus von +22,5 kg wurde durch die UL-Beauftragten deshalb als Zwangs-Investition gewählt, um die in der UL-Anfangszeit mangels Fachwissen oft mangelhaften Struktur-Rechnungen der Erlaubnis-Behörde - die eben *nicht* das LBA war; selbiges wehrte sich vehement, einen Zitat: "Sack Flöhe zu hüten" - abzufedern, ein Holm- und / oder Rippenbruch also nicht gleichzeitig den Tod bedeuten sollte.
Daraus wurde ein Geschäft, indem die behördlich gewollte Rettung auch bei inzwischen "gewachsenen" Hochgeschwindigkeits-ULs zu konkurrierenden Schirm-Entfaltungsstoßhemmern mutierten, dern einige Fabrikate technisch kontraproduktiv insofern gegenüberstanden, als deren Produkte zum Tode führten, weil deren Schirme zwar am sofortigen Platzen bei ~300 km/h gehindert wurden, aber eben auch daran, ihrer Funktion des Rettens nachzukommen - sie blieben teilweise im Packsack, lagen nach dem Aufschlag dicht neben dem Wrack, näheres in Fliegerforen und bei der BFU nach tödlichen Unfällen nachzulesen.
Gruß hob
Habt Ihr euch neben der „Einweisung“Ja hab ich. Ich wuerde in diesen Situationen die Rettung ziehen:
zu dem Teil mal tiefere Gedanken dazu gemacht
Hallo Chris, eine Frage hierzu:
Motorausfall ueber Wasser
Ist es ratsam, über (großen) Wasseroberflächen generell die Rettung zu ziehen? Kann man ein UL nicht auf einer Wasseroberfläche normal landen oder ist da ein Überschlag mit anschließendem Ertrinken vorprogrammiert? Bei der Fascination würde ich auf jeden Fall das Fahrwerk drinlassen, gibt's Empfehlungen allgemein zu Hoch-/Tiefdeckern? Bei den sonstigen von Dir aufgeführten Punkten würde ich ebenfalls die Rettung ziehen, zu obigem Punkt würde ich gerne Eure Meinung hören, bevor ich nach Helgoland aufbreche.
Viele Grüße Maxl
oder ist da ein Überschlag mit anschließendem Ertrinken vorprogrammiert?Je nach Flugzeugtyp, Wellengang etc.. Ich fliege CT, die ueberschlaegt sich ziemlich sicher.
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