Beim Start von der Bahn abgekommen

Forum - Unfallprävention
  • FlyingDentist: Gerade bei Softfield-Starts wird ja mit voll gezogenem Höhenruder angerollt und erst nachgelassen, wenn die Maschine im Bodeneffekt fliegt.
    Hm, wird bei un am Platz auch so gelernt, aber bei dem Manöver ist gerade ein Kollege mit dem Hintern aufgesetzt (2POB, 100PS, Wind auf der Bahn). Ist wohl vom Power des Motors abhängig. Der Bodeneffekt ist bei der C42 zumindest für mich kaum spürbar.

    Karl-Alfred_Roemer : Ich mache es exakt genau so wie Christian.
    Dito. Allerdings bin ich Vollgas-Fanatiker :-)

    Bye Thomas
  • Und dann gibt′s da noch die Pusher und die Spornräderchen.... :-)

    Gruss Stephan
  • Allerdings bin ich Vollgas-Fanatiker :-)
    Natuerlich wird immer Vollgas gegeben, es gibt beim Start nichts zu verschenken


    Chris
  • Vollgas, dann wenn alles läuft gerne etwas zurücknehmen.
    Rüdiger
  • Hi,

    gut, dass Du die Lage gemeistert hast!

    Auch ich verwende die Technik erst leicht das Bugrad anzuheben und dann beständig das Ruder nachzulassen. Erst wenn sie rotiert, nutze ich den Bodeneffekt und dann ist meist alle stabil auch bei Seiten-/ Rückenwind je nach Rudereinsatz.

    Weiter alles Gute.
  • Vollgas, dann wenn alles läuft gerne etwas zurücknehmen.
    Rüdiger
      Ich sehe Power als Sicherheit und nehme das Gas erst ab 200 ft langsam zurück.

    Wie schon beschrieben wurde:

    es gibt beim Start nichts zu verschenken

  • IMHO, Vollgas beim Start ist immer richtig, nur nicht abrupt gas geben, sondern in etwa 1 s. Dann, Rumpf mit den Pedalen schön entlang der Bahn halten, egal ob noch am Boden oder bereits in der Luft. Wichtig: wenn die Bahnmitte (bei Dir nach 300 m) vorbei ist und Du noch irgendwie rollst - erst Start abbrechen, dann nachdenken. Wenn im Bodeneffekt der Seitenwind die Maschine seitlich von der Bahn abbläst, dann kräftiger mit Querruder (Knüppel) entgegensteuern.
    Diese Methode war mir soweit hilfreich, für evtl. Verbesserungen bin ich offen.
  • Da hasste aber recht. Wenn man nach 300 Metern im Ul immer noch rollt hat man entweder vergessen am Knüppel zu ziehen (vielleicht weil man doch noch ein bisschen die Tochter vom Vereinspräsidenten bewundern möchte die neben der Bahn herradelt...) oder es gibt ein anderes durchaus ernst zu nehmendes Problem... :-)) 300 Meter! Und dann der Reifenverschleiss. Zur Starttechnik gibt es meiner bescheidenen Meinung nach keine universell gültige Regel. Grundsätze ja - dennoch mag es jeder Flieger anders. 

    Gruss Stephan
  • Stephan, Du hast recht. Es gibt bestimmte Zusammenhänge die mir nicht ganz verständlich sind, z. B.
    Nach ca. 200m merkte ich, dass ich nicht ausreichend beschleunigte und zog (vermutlich zu viel) am Steuerknüppel.
    Wenn man meint nicht ausreichend Fahrt zu haben, ist plötzliches Ziehen kontraproduktiv, dann ist die Kiste zwar oben, aber noch kaum steuerbar! Wenn ich "nicht ausreichend beschleunige" -> spätestens jetzt aber Vollgas, ab Bahnmitte jedoch sollte man den Start abbrechen und zurückrollen.
  • Ich weiß nicht, wo diese ′Bahnmitten-Regel" herkommt. Habe davon schon öfter gehört, finde sie aber irgendwie nicht schlüssig.
    Unsere Bahn ist 270 m lang. Es gibt (windstille, heiße) Tage, da breche ich den Start in Bahnmitte keinesfalls ab. Das wäre so wie so zu spät.
    Einer unserer Nachbarplätze hat eine 600 m Piste. Da weiß ich in der Regel lange vor der Hälfte, ob ich abbreche oder nicht.

    Woher kommt diese Regel und wie ist sie entstanden

    fragt ein unwissender Eric
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