Flyer Reiner schrieb:Bellringer schriebDu kannst also nicht offen mit Deiner Familie über Risiken deines Hobbys reden?
Grundsätzlich spielen die alle mit, haben aber ein wenig Angst das was passiert. Ich hoffe nur sie bekommen die Nachricht von dem abgestürzten UL in Bitburg (direkt um die Ecke) nicht
Regst dich aber über den Ton in diesem Forun auf?
Wie bist du den drauf????
Gruß Reiner
Hi Bellringer, ich spekuliere auch mal. Du bist wahrscheinlich jünger und gehörst zur Facebook Generation :) . Viele geben in Foren freiwillig Befindlichkeiten oder persönliches Preis. Eigentlich ist das gut und man könnte auch über Ängste oder sonstige subjektive persönliche Dinge sich austauschen. Leider erlebt man damit aber nur Frust durch diese Informationspreisgabe. Denn dann ist man immer sofort das Angriffsziel, von Besserwisser, Superschlauen oder noch Mutigeren.
Ich war übrigens auch mal in ähnlicher Situation mit Frau, kleinen Kindern, einziger Ernährer und sonstiger Verantwortung.
Ich habe mich damals gegen das Fliegen (und auch Motorradfahren) entschieden.
Grüße
Peter
Jünger liegt immer im Auge des Betrachters. Ich bin fast 35. Wobei ich in dem Alter ja zur Generation Facebook gehöre, da jüngere dann doch eher zu anderen Netzwerken tendieren. Facebook is für die Kids konservativ langweilig. Facebook verzeichnet einen erheblichen Abgang von Usern unter 25. :)
Ich teile ganz bewusst bestimmte private Dinge aber eben nur soweit wie ich das möchte. ICH erlebe damit eher keinen Frust - auch hier nicht. Wenn einige mit einem einzelnen Satz nicht umgehen und richtig interpretieren können bzw etwas hinein dichten, ist das in erster Linie nicht mein Problem. Trotzdem gehe ich manchmal, wie eben hier, darauf ein.
Was ich nicht mag sind eben Vorverurteilungen o.ä. wie diese "Was bist du denn für einer?". Das klingt doch etwas von oben herab. Ich bin ja nicht zum allgemeinen Pipimannvergleich hier angemeldet. Ich stehe fest im Leben und habe soweit alles im Griff. Selbst die Kommunikation mit meiner Frau funktioniert komischerweise noch. ;)
+++++
@QuaxC42:
Warum hast du dich damals gegen das Fliegen entschieden und warum fliegst du doch heute? Ist die Gefahr mittlerweile kleiner oder spielst du auf die geringer gewordene Verantwortung deiner Kinder gegenüber an? Ich habe auch schon in die Richtung gedacht aber den Gedanken dann beiseite gelegt, da mMn die Gefahren im Alltag wesentlich höher sind. Natürlich muss man auch sehen, dass Fliegen ein Hobby ist wozu man sich freiwillig entscheidet.
Hi Bellringer,
will Dir gerne antworten.
1) das liebe Geld. Falle ich aus, sinkt der Lebensstandard meiner Familie sofort.
Investiere ich in jungen Jahren ( Immobilien ec..) habe ich es im Alter leichter.
Fakt: fliegen ist teuer
2) Zeit . will man nicht nur um den Kirchturm fliegen ist das Hobby zeitintensiv. Das gute Verhältnis zu meiner Frau und meinen jetzt erwachsenen Söhnen führe ich darauf zurück das ich auch für sie präsent war.
3) Risiko : die Gefahren des Alltags kann ich nicht beeinflussen, aber wenn man sich absichtlich in eine Gefahr begibt kann man darin umkommen.
Alle die es mal erwischt hat, waren noch wenige Minuten/Sekunden davor fest überzeugt das es sie nicht treffen würde.
Das wäre natürlich auch bei mir tragisch aber meine Familie müsste jetzt nicht mehr in einem Übermaß unter meiner Entscheidung leiden. Jetzt 20 Jahre später gönne ich mir etwas mehr Freiheit.
Ich wollte da mehr Verantwortung übernehmen. ( Gilt aber nur für mich ) Peter
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